Klinik für Innere Medizin I: Kardiologie, Internistische Intensivmedizin

Dr. med. Rainer Breit
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Fachkunde: Notfalldiagnostik mit Röntgen
Zusatzbezeichnung: Notfallmedizin, Internistische Intensivmedizin


Auf der Intensivstation werden Patienten aufgenommen, deren Zustand bedrohlich ist oder deren Zustand bedrohlich werden könnte. So führen nicht nur schwere Krankheiten (z.B. Herz-Kreislauferkrankungen), sondern auch Zustände nach großen und stark eingreifenden Operationen zur intensivmedizinischen Überwachung und ggf. Behandlung.


Besuchszeiten

Intensivstation
Täglich 15 bis 17 Uhr

Individuelle Ausnahmen besprechen Sie bitte mit dem Pflegepersonal.
 

 

 


Ambulanztermine

Termine nach Vereinbarung


Kontakt

Intensivstation
Hans-Peter Schumacher
Pflegerische Leitung
Telefon +49(0)6861/705-1400
h.schumacherthou-shalt-not-spammzg.shg-kliniken.de

Sekretariat
Josefa Brünnet
Telefon +49(0)6861/705-1441
Fax +49(0)6861/705-1456
sekretariat.inneremedizin1thou-shalt-not-spammzg.shg-kliniken.de


Adresse

Klinikum Merzig
Trierer Straße 148
D-66663 Merzig


Leistungsspektrum

Ziel ist es, eine differenzierte internistische Diagnostik mit einer gezielten Therapie auf hohem medizinischem Niveau anzubieten. Hierbei spielen die enge Vernetzung der Zentralen Notaufnahme, der Intensivstation und der Normalstationen mit ständiger Chefarzt- und Oberarztpräsenz eine zentrale Rolle. Auf diese Weise können Notfallpatienten umgehend diagnostiziert und therapiert werden. Durch ein Bildserversystem (Echopac®) sind alle Ultraschallgeräte vernetzt und Ultraschallbilder können an verschiedenen PC's befundet werden. So sind im Verlauf auch Vergleiche früherer Befunde möglich. Auch elektive Patienten mit klassischen Beschwerden wie Luftnot und Brustschmerzen aber auch unklaren Krankheitsbildern können nach Terminvereinbarung durch die fachliche Expertise und einem breitem Untersuchungsspektrum zeitnah abgeklärt werden.

Die meisten Untersuchungen werden in Ruhe durchgeführt wie eine Ultraschalluntersuchung des Herzens oder eine Lungenfunktion. Diese können in Ruhe unauffällig ausfallen, da Störungen oft erst unter Belastung auftreten. Eine hervorragende Methode stellt hierbei die Spiroergometrie dar. Diese ist eine Belastungs-EKG-Untersuchung kombiniert mit einer Atemmaske, über die die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid gemessen werden. Kombiniert wird dies in unserer Klinik mit Blutabnahmen aus den Ohrläppchen, bei denen auch der Sauerstoff und das Kohlendioxid direkt im Blut gemessen werden und mit den Messwerten der Atemmaske verglichen werden. Anhand dieser Informationen kann die Störung dem Herz, der  Lunge, der Muskulatur  oder auch der Psyche zugeordnet werden.

Vorteil unserer Klinikstruktur im Vergleich zu maximalversorgenden Zentren sind kurze dezentrale Wege. Sollte eine Behandlung in einem spezialisierten Zentrum erforderlich sein, erfolgt eine unmittelbare Verlegung oder ein elektiver Termin mit einer bereits gezielten Fragestellung  wie beispielsweise einer Herzkatheteruntersuchung. Kooperiert wird hierbei in erster Linie mit dem Herzzentrum und Lungenzentrum in Völklingen. So können wir Medizin mit höchster Qualität und menschlicher Zuwendung bieten und erwachsene Patienten aller Altersgruppen behandeln.

  • Transthorakale 3D-Echokardiographie (TTE) mit Befundung im zentralen Echopac®-System
  • Stressechokardiographie mit der Frage einer koronaren Herzerkrankung und zur  Quantifizierung  einer Aortenstenose
  • Speckle-Tracking Echokardiografie, Gewebedoppler und Farbdoppler  zur Abklärung von Kardiomyopathien wie beispielsweise der kardialen Amyloidose
  • Transösophagealer Ultraschall (TEE) zum Ausschluss von Gerinnseln im Herzen vor einer Kardioversion und zur genauen Beurteilung von Klappenfehlern sowie gezielten Fragestellungen, die durch ein transthorakales Ultraschall nicht geklärt werden können.
  • Sonographie und Duplexsonographie peripherer Arterien und Venen
  • Sonographie des Abdomens
  • Lungenfunktion: Bodyplethysmografie, Spirometrie, Diffusionsmessung. FeNo-Messung
  • Spiroergometrie zur Abklärung unklarer Belastungsluftnot
  • Herzschrittmacherambulanz (Oberarzt Dr. med. Jaques Blistein)
  • Herzschrittmacherimplantationen (Einkammer- Zweikammersysteme sowie ICD, CRT und CCSM)  in Kooperation mit dem Herzzentrum Völklingen (Leitender Oberarzt Dr. med. Klaus-Dieter Heib)
  • Flexible Bronchoskopien
  • EBUS (Endotrachealer Ultraschall mit Feinnadelpunktion), Stentimplantation, Lungenbiospien in Kooperation mit dem Lungenzentrum Völklingen (Chefarzt Prof. Dr. med. Harald Schäfer)
  • Konventionelle Röntgendiagnostik sowie CT und MRT in Kooperation mit unserer Radiologie
  • Kardio-CT in Kooperation mit unserer Radiologie
  • Konsiliardienst für andere Fachabteilungen
  • Nephrologische Betreuung und Nierenersatztherapie durch die Kollegen des Nierenzentrums Merzig. Link zur Website: www.dialyse-merzig.de

Auf der Intensivstation werden Patienten aufgenommen, deren Zustand bedrohlich ist oder deren Zustand bedrohlich werden könnte. So führen nicht nur schwere Krankheiten (z.B. Herz-Kreislauferkrankungen), sondern auch Zustände nach großen und stark eingreifenden Operationen zur intensivmedizinischen Überwachung und ggf. Behandlung.

Eine solche Intensivmedizin ist insbesondere bei dem Versagen von Organsystemen angezeigt. Hierzu gehören Patienten mit Sepsis (sog. "Blutvergiftung"), ARDS (Lungenversagen), Multiorganversagen, Verletzungen von Brustkorb und inliegenden Organen (Herz, Lunge, große Gefäße), Schädel-Hirn- oder Mehrfachverletzte (Polytrauma).

  • 24 Stunden ärztliche Betreuung
  • Kreislauftherapie
  • Verfahren der Nierenersatztherapie
  • Künstliche Ernährung
  • Leitlinienkonforme Antibiotikatherapie
  • Spezielle Verfahren der Schmerztherapie
  • Elektrische und medikamentöse Kardioversion bei schnellen Herzrhythmusstörungen
  • Reanimationen mit unmittelbarer Kühlung auf 33°C durch das invasive Coolgard®-System der Firma Zoll zur Vermeidung von Hirnschäden
  • Perikardpunktionen ultraschallgesteuert
  • Anlage von passageren transvenösen Schrittmachern bei bradykarden Herzrhythmusstörungen
  • Monitoring sämtlicher Organfunktionen
  • Behandlung aller Schockformen und respiratorischer Insuffizienzen mittels differenziertem hömodynamischem Monitoring (PICCO-System, Pulmonaliskatheter) und invasiver sowie nichtinvasiver Beatmung
  • Sonographie
  • Bronchoskopie
  • Rechtsherzkatheteruntersuchungen
  • Messung des Hirndrucks
  • ECMO bei Lungenversagen in Kooperation mit dem Herzzentrum Völklingen
  • Nichtinvasive und invasive Beatmungsverfahren incl.
  • Weaningprotokollen (Entwöhnung von der Beatmung)
  • Dilatative Tracheotomie
  • Atemwegsmanagment des schwierigen Atemweges durch Videolaryngoskopie und bronchoskopischer Intubation
  • Ständige ober- oder chefärztliche Präsenz
  • Notfallultraschall
  • Unmittelbare Entscheidung über ambulante Behandlung oder stationäre Behandlung mit Verlegung auf eine geeignete Station oder eine externe Weiterverlegung

Intensivstation

Auf unserer Intensivstation werden schwerstkranke Patienten der verschiedenen Fachrichtungen betreut, die intensiver Therapie- und Pflegemaßnahmen bedürfen. 
Auf unserer Station arbeiten Fachärzte und Assistenzärzte aus den verschiedenen Fachabteilungen mit den Schwestern und Pflegern eng zusammen. Die Pflegenden verfügen meist über eine Zusatzausbildung Intensivmedizin oder langjährige Erfahrungen im Bereich der lntensivpflege. In unserer Arbeit werden wir durch Krankengymnasten, die Klinikseelsorge und alle Funktionsabteilungen unterstützt. 

Um unseren Patienten einen optimalen Behandlungsablauf sowie ausreichende Ruhephasen gewährleisten zu können, bitten wir Sie höflich um Beachtung folgender Hinweise.

Besuche sind nur von Familienmitgliedern, Betreuungspersonen, aber auch engen Freunden oder Vertrauenspersonen erlaubt, wenn der Patient dies wünscht. Bitte beschränken Sie Besuche auf maximal 2 Personen und sprechen Sie sich untereinander ab. Wegen der besonderen Infektionssituation auf der Intensivstation und der psychischen Belastung ist für Kinder unter zwölf Jahren der Besuch nicht erwünscht. Sollten sie den Besuch des Kindes dennoch für wichtig halten, sprechen sie zuerst mit dem Arzt und den Pflegenden.

Bitte halten Sie sich im Patientenzimmer und aus Datenschutzgründen nicht auf dem Stations-Flur auf.

Beachten Sie die geänderten Regelungen während der Corona-Pandemie, mehr dazu finden Sie hier - Informationen für Besucher 

Bitte desinfizieren Sie sich Ihre Hände mit dem Desinfektionsmittel, das Sie dem Spender im Eingangsbereich entnehmen können. Wenn Sie Ihren Krankenbesuch beendet haben, wiederholen Sie bitte die Händedesinfektion zu Ihrem eigenen Schutz. 

Aus hygienischer Sicht ist es in der Regel nicht erforderlich, dass Sie Schutzkleidung Tragen müssen. Es kann aber sein, dass die Krankheitssituation Ihres Angehörigen es erfordert, dass Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen (z.B. Schutzkittel, Mundschutz, Handschuhe). Sollte dies der Fall sein, halten Sie sich bitte strikt an die Anweisungen der Pflegenden. 

Bitte wählen Sie eine Person aus ihrer Familie aus, die dem ärztlichen und pflegerischen Dienst als Kontaktperson zur Verfügung steht und die erhaltenen Informationen an die übrigen Familienmitglieder weitergibt.

Aus Gründen der Schweigepflicht und des Datenschutzes dürfen wir nur die benannte Person informieren. Bitte hinterlassen Sie beim Pflegepersonal ihre Kontaktdaten und ein Passwort, damit wir Sie im Bedarfsfall jederzeit kontaktieren können. Mit dem Passwort können wir Sie am Telefon verifizieren und somit besteht für Sie die Möglichkeit, sich telefonisch über den Zustand Ihres Angehörigen zu erkundigen.

Für ausführliche Gespräche stimmen wir gerne einen Termin ab, zu dem wir Sie persönlich einladen. 

Wir möchten Sie bitten, die Toilettenartikel/-tasche (mit Rasierer, Zahnbürste, Zahnpaste) mitzubringen. Seife oder Duschgel brauchen wir nicht, da wir unsere Patienten mit antiseptischen Tüchern waschen. Auch evtl. Hilfsmittel wie Zahnprothesen, Hörgeräte, Brillen etc. sollten mitgebracht werden. Bitte bringen Sie keine großen Taschen, Wertgegenstände oder elektronische Geräte mit auf Station, da wir keine Möglichkeit haben diese bei uns zu deponieren. Die bei Aufnahme mitgebrachten persönlichen Utensilien und Wertgegenstände werden von uns gegen Unterschrift an die Angehörigen ausgehändigt.

Bitte berichten Sie unserem lntensivpersonal über Vorlieben und Eigenheiten Ihrer Angehörigen. Alle betreuenden Mitarbeiter unserer Station sind bemüht, auf individuelle Bedürfnisse unserer Patienten einzugehen und dadurch eine persönliche und einfühlsame Betreuung zu gewährleisten. 

Haben Sie Kenntnis über getroffene Vorsorgevollmachten oder Patientenverfügungen Ihres Angehörigen, unterrichten Sie uns bitte umgehend darüber. 

Sollten Sie den Wunsch nach Unterstützung durch einen Seelsorger haben, teilen Sie dieses bitte ebenfalls dem Pflegepersonal mit. Wir werden uns um einen raschen Kontakt kümmern. 

Sollten Sie weitere Fragen, Anmerkungen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an uns.

*Genderhinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beide Geschlechter.

Team

Dr. med. Jacques Blistein

Leitender Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie

Dr. med. Christian Eisenbrand

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin

Soufyane Yataghene

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin

Heidi Paulus

Pflegerische Leitung Innere Station 1 und 2, Kardiologie und Pneumologie
Telefon +49(0)6861/705-1416
h.paulusthou-shalt-not-spammzg.shg-kliniken.de

Hans-Peter Schumacher

Pflegerische Leitung Intensivstation Innere 1
Telefon +49(0)6861/705-1400
h.schumacherthou-shalt-not-spammzg.shg-kliniken.de