Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

Dr. med. Andreas Thierbach
Chefarzt
Facharzt für Anästhesiologie und Allgemeinmedizin
Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin, Notfallmedizin
Weiterbildungsbefugnis


Weitere Qualifikationen: OP-Manager, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Leitender Notarzt, Ärztlicher Leiter Notarztstandort, ATLS Kursinstruktor, Qualitätsbeauftragter Arzt Hämotherapie


Unser Aufgabengebiet umfasst die Allgemein-, Regional- und Lokalanästhesie einschließlich deren Vor- und Nachbehandlung, die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Funktionen während operativen und diagnostischen Eingriffen sowie intensivmedizinische, notfallmedizinische und schmerztherapeutische Maßnahmen. Mit den vier Säulen unseres Fachgebietes (Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie) decken wir nicht nur ein sehr weites Spektrum medizinischen Fachwissens ab, sondern betreuen viele Patienten auch während ihres gesamten Weges durch das Klinikum. Alle Mitarbeiter der Klinik für AINS kümmern sich um Ihr Wohlergehen und Ihre Gesundheit.


Sprechzeiten

Anästhesie
Termine nach Vereinbarung

Prämedikationssprechstunde
Montag bis Freitag 8 bis 11 Uhr
Termine nach Vereinbarung

Eigenblutspende
Montag und Mittwoch ab 13 Uhr
Termine nach Vereinbarung

Intensivmedizin
Termine nach Vereinbarung

Notfallmedizin
Termine nach Vereinbarung
 


Besuchszeiten

Intensivmedizin
Täglich 14.30 bis 15 Uhr und 18.30 bis 19 Uhr


Kontakt

Anästhesie, Notfallmedizin
Tanja Johann, Kerstin Heike
Telefon +49(0)6781/66-1160
Fax +49(0)6781/66-1173
anaesthesiethou-shalt-not-spamio.shg-kliniken.de

Intensivmedizin, Schmerztherapie
Telefon +49(0)6781/66-1162
Fax +49(0)6781/66-1174
anaesthesiethou-shalt-not-spamio.shg-kliniken.de


Adresse

Klinikum Idar-Oberstein
Dr.-Ottmar-Kohler-Straße 2
D-55743 Idar-Oberstein


Anästhesie

Was leistet die Anästhesie für die Patienten?

Wir Anästhesisten sind verantwortlich für die ärztliche Betreuung vor, während und nach der Operation in enger Zusammenarbeit mit der behandelnden operativen Fachdisziplin.

Vor der Operation richtet sich unser Hauptaugenmerk auf die Verringerung des Risikos von operativem Eingriff und Narkose. Deswegen werden Sie vor Narkose und operativem Eingriff in unserer Prämedikationsambulanz untersucht und es werden vorhandene Befunde (z.B. vom Hausarzt oder früheren Krankenhausaufenthalten) gesichtet. Danach werden eventuell bestehende Gesundheitsstörungen und Risiken besprochen und ggf. eine Therapie angesetzt.

Während der Narkose sorgen wir dafür, dass Sie den operativen Eingriff stress- und schmerzfrei überstehen. Die Regionalanästhesie hat hierbei mit einem Anteil von über 20% einen hohen Stellenwert. Wie auf einer Intensivstation werden lebenswichtige Körper- und Organfunktionen mit modernsten Verfahren engmaschig überwacht und ggf. therapiert.

Nach der Operation sorgen wir durch spezielle Verfahren für die bestmögliche Therapie von Schmerzen. Weiterhin therapieren wir Sie erforderlichenfalls auf der anästhesiologischen Intensivstation.

  • Ca. 10.000 Anästhesieleistungen pro Jahr
  • Durchführung aller modernen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie incl. Kombinationen aus Regional- und Allgemeinanästhesien
  • Alle Altersgruppen (Neugeborene, Kinder, Erwachsene, Alte)
  • Schmerzausschaltung für normale Entbindung und Narkose zum Kaiserschnitt
  • Anästhesie für ambulante Eingriffe
  • Moderne apparative Ausstattung
  • Ultraschallgesteuerte Anlage von Regionalanästhesien
  • Airway Management mit verschiedenen fiberendoskopischen Verfahren bei schwierigen Atemwegsverhältnissen
  • Fremdblutsparende Verfahren (Sammlung, Aufbereitung und Rückgabe von Wundblut, Wärmemanagement während der OP)
  • Ausführung invasiver Techniken - auch konsiliarisch für andere Fachabteilungen - wie die Anlage von zentralen Venenkathetern, Schmerzkathetern und Thoraxdrainagen
  • Prämedikationsambulanz - Narkoseaufklärung vor dem stationären Krankenhausaufenthalt
  • Beurteilung der Narkosefähigkeit

Intensivmedizin

Auf der anästhesiologischen Intensivstation werden kritisch kranke Patienten z.B. nach großen Operationen oder nach schweren Unfällen behandelt.

Eine solche Intensivmedizin ist insbesondere bei dem Versagen von Organsystemen wie dem Kreislauf, der Lunge oder den Nieren angezeigt.

Hierzu gehören vor allem Patienten mit Sepsis (sog. "Blutvergiftung"), ARDS (Lungenversagen), Multiorganversagen, Verletzungen von Brustkorb und inliegenden Organen (Herz, Lunge, große Gefäße), Schädel-Hirn- oder Mehrfachverletzte (Polytrauma).

  • Nichtinvasive und invasive Beatmungsverfahren
  • Dilatative Tracheotomie
  • Kreislauftherapie
  • Verfahren der Nierenersatztherapie
  • Künstliche Ernährung
  • Gezielte Antibiotikatherapie
  • Spezielle Verfahren der Schmerztherapie
  • Intensive Physio- und Atemtherapie
  • 12 Planbetten
  • 24 h ärztliche Betreuung
     

Monitoring sämtlicher Organfunktionen durch Verfahren wie

  • Sonographie
  • Bronchoskopie
  • Messung der Herz- und Lungenfunktion
PiCCO® (Pulse Contour Continous Cardiac Output-Analyse)
  • Messung invasiver Drucke wie Hirn- und intraabomineller Druck
  • Sämtliche radiologischen, gastroenterologischen und kardiologischen Verfahren gemeinsam mit den Fachabteilungen des Klinikums

Notfallmedizin

  • Notfallteam für lebensbedrohliche Notfälle und Reanimationen im Krankenhaus
  • Anästhesiologische Versorgung von Patienten im Schockraum
  • Intensivverlegungen
  • Notarztdienst
  • Leitende Notarzt (LNA-)Gruppe

Schmerztherapie

  • 24 Stunden Schmerzdienst für stationäre Patienten
  • PCA (patientenkontrollierte Schmerzpumpen)
  • Katheterverfahren zur Schmerztherapie während und nach Operationen, z.B. Katheteranlagen zur Blockade des
    • Nervus femoralis
    • Nervus ischiadicus
    • Nervus supraskapularis
    • Plexus brachialis
  • Epiduralkatheter für große viszeralchirurgische oder urologische Eingriffe oder zur Schmerzerleichterung unter der Geburt
  • Schmerztherapie bei stationären Patienten in Kooperation mit den behandelnden Fachdisziplinen
  • Therapeutische Lokalanästhesie bei bestimmten Erkrankungen
  • Konsiliardienst für Patienten mit chronischen Schmerzen

Aus- und Weiterbildungsangebot

  • Ermächtigung des Chefarztes zur vollen Weiterbildung von Ärzten in Anästhesiologie und Intensivmedizin
  • Ausbildung von Notärzten auf dem Notarzteinsatzfahrzeug
  • Hospitationen für Ärzte, insbesondere zur Lehre von Techniken des Atemweg-Managements
  • zwei wöchentliche zertifizierte Fortbildungsveranstaltungen
  • Vorlesung für Studenten im Praktischen Jahr (PJ)
  • Ausbildung von PJ-Studenten im gesamten Spektrum der Klinik für AINS
  • Famulaturen für Medizinstudenten in den Bereichen Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin
  • Dozententätigkeit in der Schule für Gesundheitsfachberufe und Weiterbildungsinstitut der Klinikum Idar-Oberstein GmbH
  • Organisation und Durchführung von Kursen für bestimmte Zielgruppen, vor allem Basismaßnahmen der Reanimation (BLS)
  • Erweiterte Reanimationsmaßnahmen (ALS)
  • Reanimation von Säuglingen und Kindern (PBLS/PALS)
  • Traumamanagement
  • Management des schwierigen Atemwegs

Team

Jürgen Schott

Leitender Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin
Weitere Qualifikation: Leitender Notarzt

Igor Göttmann

Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnung: Notfallmedizin
Weitere Qualifikation: Leitender Notarzt

Larissa Haag

Oberärztin, Fachärztin für Anästhesiologie

Dr. med. Franz Marcus Häuser

Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie
Weitere Qualifikation: Leitender Notarzt 

Volker Lindemann

Oberarzt, Facharzt für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin
Weitere Qualifikation: Leitender Notarzt