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US-Delegation besucht Klinikum Idar-Oberstein

Idar-Oberstein. Besuch aus Baumholder: Am 7. Januar 2025 informierte sich LTC Christopher Morgan, der seit 12.06.25 das Kommando über die Army Health Clinic im Truppenübungsplatz Baumholder führt, gemeinsam mit 14 militärischen und zivilen Angehörigen der US-Forces über die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten im Klinikum Idar-Oberstein. Empfangen wurde die Delegation vom Ärztlichen Direktor des Klinikums, Dr. med. Ulrich Frey.

Im Mittelpunkt des Treffens stand ein fachlicher Austausch über die medizinischen Leistungen sowohl für zivile als auch militärische Belange. Neben Dr. med. Ulrich Frey nahmen die Chefärzte Dr. med. Michael Fehringer, Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie, Dr. med. Andreas Thierbach, Klinik für AINS, Dr. med. Izampella Papadopoulou, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Priv.-Doz. Dr. med. Jochen Tüttenberg, Klinik für Neurochirurgie, Herr Dr. med. Sebastian Gregor, Medizinische Klinik I, sowie Kamran Mammadov, Leitender Oberarzt in Vertretung für Prof. Dr. med. Natig Gassanov, Medizinische Klinik II, an den Gesprächen teil. Auch die Pflegedienstleitung war mit Frau Maria Schinkel-Holtmeier vertreten.

Es wurden sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen des Klinikums, insbesondere im Falle eines Massenanfall von Verletzten aus Kriegsgebieten offen dargestellt.

Zugleich blickten die Gesprächspartner auf die seit vielen Jahren bestehende, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Idar-Oberstein und den US-Forces des Truppenübungsplatzes Baumholder zurück. Diese umfasst die medizinische Versorgung von Soldatinnen und Soldaten, deren Familienangehörigen sowie der zivilen Beschäftigten der USStreitkräfte. Ein besonderer Dank galt dabei Frau Matthews, die diese Kooperation seit vielen Jahren für die US Streitkräfte koordiniert.

„Der offene Austausch und das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Strukturen sind die Grundlage unserer erfolgreichen Zusammenarbeit“, betonte Dr. med. Ulrich Frey. „Gerade in einem internationalen und zunehmend unsicheren Umfeld ist Verlässlichkeit in der medizinischen Versorgung von besonderer Bedeutung.“

Im Anschluss an die Gespräche führte ein Rundgang durch ausgewählte Bereiche des Klinikums, die für die US-Forces von besonderem Interesse sind. Besichtigt wurden unter anderem Intensivstation, Stroke Unit, Biplane Angiographieanlage sowie der Kreißsaal, da regelmäßig auch Kinder von Angehörigen der US-Streitkräfte im Klinikum Idar-Oberstein zur Welt kommen. Darüber hinaus erhielt die Delegation Einblicke in die bauliche Infrastruktur des Hauses und die geplanten zukünftigen Entwicklungen. LTC Christopher Morgan äußerte sich sehr erfreut über den freundlichen und wertschätzenden Empfang und die vielen positiven Eindrücken. Er betonte, dass der Besuch die enge Verbundenheit zwischen dem Klinikum Idar-Oberstein und der US-Army sowie die Bedeutung des Klinikums als wichtigster medizinischer Partner in der Region unterstreiche.

US-Delegation besucht Klinikum Idar-Oberstein