Pflegeleitbild
Pflegemodell
Unser pflegerisches Handeln ist an das Pflegemodell nach Dorothea E. Orem angelehnt. Dieses Pflegemodell bezieht sich auf ein Selbstfürsorge-Defizit, dass die Grundlage für das helfende Eingreifen professioneller Pflege bildet. Die Gesundheitsförderung steht im Vordergrund.
Förderung und Erhalt der Selbstständigkeit
Wir orientieren uns an den Aktivitäten des täglichen Lebens und an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Patienten. Im Rahmen der organisatorischen Abläufe versuchen wir die persönlichen Lebensgewohnheiten der Patienten nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
Wertvorstellungen respektieren
Wir respektieren die Wertvorstellungen des Einzelnen und wahren die Rechte und die Würde aller Patienten, unabhängig von Nationalität, kulturellem Hintergrund, Glaube, sozialer Stellung, Geschlechtsidentität und Alter.
Begleitung und Unterstützung in allen Lebensphasen
Uns Pflegenden ist es wichtig den kranken Menschen in seiner Auseinandersetzung mit seiner Krankheit, seinem Schicksal und seinem Umfeld zu unterstützen, den Sterbenden beizustehen, um ihnen einen würdevollen Tod zu ermöglichen
Orientierung an den neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft
Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung haben für uns einen hohen Stellenwert. Daher fühlen wir uns verpflichtet, neue Erkenntnisse der Pflegewissenschaft und Pflegeforschung in unsere pflegerischen Tätigkeiten unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz einfließen zu lassen. Alternativen bzw. naturheilkundlichen Heilmethoden stehen wir aufgeschlossen gegenüber.
Zusammenarbeit
Wir beachten die Grundlagen der interdisziplinären Kooperation und fördern einen kollegialen Umgang miteinander. Wir wollen voneinander Lernen und unsere Kompetenzen nachhaltig einbringen. Der offene Dialog mit allen Mitarbeitern ist Garant für einen lückenlosen Arbeitsablauf. Wir pflegen einen guten Kontakt zu den Angehörigen / Betreuern unserer Patienten und beziehen sie auf Wunsch in die Pflege mit ein.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
