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Noch bessere Berufsaussichten mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung

29 junge Menschen lernen in den SHG-Kliniken Völklingen die Praxis kennen

Völklingen. 29 junge Pflegeschüler, 27 Frauen und zwei Männer, sind Anfang Dezember in den SHG-Kliniken Völklingen in die praktische Ausbildung gestartet. 24 von ihnen streben den neuen, europaweit anerkannten Abschluss als Pflegefachkraft an, fünf sind in der zweijährigen Ausbildung zum Pflegeassistenten. Neu am Berufsziel Pflegefachkraft ist die sogenannte „generalistische“ Ausbildung. Hier können die Schülerinnen und Schüler nunmehr vor dem dritten Ausbildungsjahr entscheiden, ob sie sich auf Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege spezialisieren wollen.   

In der Ausbildung der Pflegeschüler wechseln sich Theorieblöcke an der Krankenpflegeschule der SHG-Bildung in Burbach mit der praktischen Ausbildung auf den Stationen im Völklinger Klinikum ab. Die neuen Schüler haben im Oktober mit ihrer Ausbildung begonnen und bereits einen ersten achtwöchigen theoretischen Unterrichtsblock erfolgreich hinter sich gebracht. Im Völklinger Krankenhaus werden sie jetzt von rund 60 speziell ausgebildeten Pflegekräften, den Praxisanleitern und -anleiterinnen, in der Praxis unterrichtet.

Damit sich die Auszubildenden im Haus zurechtfinden, Ansprechpartner und Kollegen kennenlernen und sich in der Vielzahl der aktuell geltenden Hygieneregeln zurechtfinden, hatten die beiden freigestellten Praxisanleiterinnen Kerstin Schu und Sieglinde Becker einen Einführungstag für ihre neuen Auszubildenden organisiert.

Dabei wurden sie unter anderem von Pflegedirektorin Stefanie Conrad herzlich begrüßt, und von der Hygienebeauftragten Alexandra Kreutzer in die Grundlagen der praktischen Hygiene eingeführt. Zuvor gab es die neue Dienstkleidung und für jeden ein vorbereitetes Namensschild. Anschließend haben die Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen der einzelnen Stationen die Auszubildenden in Kleingruppen in ihren jeweiligen Arbeitsbereich eingeführt und dort ihren neuen Kollegen vorgestellt.

Ursprünglich wollte man in diesem Jahr nur zwanzig neue Pflege-Auszubildende einstellen. „Nachdem sich aber so viele gut qualifizierte junge Menschen beworben haben, wurde aufgestockt, wir brauchen ja dringend Nachwuchs“, berichtet Kerstin Schu und freut sich, dass der Beruf so viel Zuspruch erfährt. „Gerade in dieser schwierigen Zeit in die Pflege kommen zu wollen, das ist schon bewundernswert.“

Das Altersspektrum im Kurs ist breit. Die jüngsten sind gerade mal 17 Jahre alt und kommen direkt von der Schulbank, die Ältesten sind über 40. „Es ist ein schöner und interessanter Kurs mit Schülern, die unterschiedlichste Erfahrungen mitbringen“, sagt Sieglinde Becker, „alle sind sie sehr aufgeschlossen.“

Die neue generalistische Pflegeausbildung wird ihren Absolventen einmal sehr viel breitere Berufsmöglichkeiten eröffnen. Nicht nur dass sie dann sowohl in den Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege arbeiten können. Mit ihrem abgeschlossenen Pflegeberuf können sie noch mehr anfangen: von einer Zusatzausbildung als Wund- Hygiene- oder Dokumentationsbeauftragte bis hin zur Stationsleitung oder einem aufbauenden Studium.


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Noch bessere Berufsaussichten mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung

Die neuen Pflegeschüler mit ihren Betreuern
Nach dem ersten Theorieblock ist jetzt die Praxis an der Reihe: Die neuen Pflegeschüler mit ihren Betreuern. Foto: SHG/Harald Kiefer