Zentrum für psychotherapeutische Rehabilitation

Dr. med. Christa Balzer
Chefärztin


Mit dem Zentrum für psychotherapeutische Rehabilitation, Klinik Tiefental in Saarbrücken steht Ihnen das komplette Spektrum der Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen zur Verfügung:

  • Suchtberatung sowie ambulante Reha und Nachsorge durch unser Zentrum für Abhängigkeitsprobleme,
  • die ganztägig ambulante Form der Reha in unserer Tagesklinik,
  • die stationäre Rehabilitation in der Klinik Tiefental - Fachklinik für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen - sowie
  • die Möglichkeit zur beruflichen und sozialen Neuorientierung in unserer Adaption als Anschlussmaßnahme.

Aufgrund unseres umfassenden Behandlungsangebots ergeben sich für Sie flexible, an Ihren individuellen Bedürfnissen orientierte Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Behandlungsformen.

Im Mittelpunkt der Behandlung steht neben der Therapie der Abhängigkeitserkrankung die generelle Steigerung Ihres psychischen und physischen Wohlbefindens, eine Erhöhung Ihrer Selbstachtsamkeit, die Erreichung eines ausgewogenen Lebensstils und somit eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität.

Zahlreiche indikative Therapien erlauben die Zusammenstellung eines individuellen Therapieprogramms unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Zielsetzungen und Probleme. Die Therapie begleitender psychischer und psychosomatischer Störungen kann so in den Behandlungsplan integriert werden.

Besonders hinweisen möchten wir auf unser Angebot zur Behandlung von Suchterkrankungen mit begleitenden psychotischen Krankheitsbildern.


Kontakt

Sekretariat
Sabine Bernhardt
Telefon +49(0)681/889-2516
Fax +49(0)681/889-2193
s.bernhardtthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Aufnahmekoordination

Waltraud Adam
Telefon +49(0)681/889-2897
Fax +49(0)681/889-2292
aufnahme-tiefentalthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Adresse

Reha-Einrichtungen
Zentrum für psychotherapeutische Rehabilitation, Klinik Tiefental
Sonnenbergstraße 1
D-66119 Saarbrücken

 


Inhalt


Klinik Tiefental - Fachklink für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen

Die Klinik Tiefental befindet sich am Stadtrand circa drei Kilometer vom Zentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken entfernt, am Fuße des Sonnenbergs. Die Klinik liegt am Rande eines ausgedehnten Waldgebietes, es besteht eine gute Anbindung an die Innenstadt  von Saarbrücken mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hierdurch ist die Wahrnehmung von externen Arztterminen oder Behördengängen leicht möglich, außerdem können kulturelle Angebote und Freizeiteinrichtungen der Landeshauptstadt genutzt werden.

Der Gebäudekomplex der Klinik Tiefental besteht aus einem Zentralgebäude mit Funktionsräumen und angeschlossener Sporthalle sowie neun kleineren Gebäuden, in denen sich die Rehabilitandenzimmer, jeweils ein Gruppenraum und eine Teeküche befinden. Ein Teil der Gebäude ist um einen Innenhof mit Sitzbänken und Springbrunnen gruppiert. Das gesamte Gelände ist von einer Grünanlage mit Sitzplätzen, Boulebahn und Freiluftschach umgeben.

Die Klinik verfügt über 80 stationäre Behandlungsplätze, wobei die Unterbringung in 1- und 2-Bett-Zimmern erfolgt, insgesamt stehen 29 Einzelzimmer zur Verfügung, von denen 9 behindertengerecht und zum Teil auch rollstuhlgerecht ausgestattet sind. Alle Zimmer verfügen über ein Bad mit Dusche, teilweise haben die Zimmer Balkon oder Terrasse. Darüber hinaus stehen auch spezielle Zimmer zur Aufnahme von Eltern in Begleitung von Kindern bis zur Einschulung zur Verfügung.

Befragung der zuweisenden und nachbehandelnden Stellen
Bei Abhängigkeitserkrankungen handelt es sich um Krankheitsbilder die die Betroffenen neben gesundheitlichen Folgen auch in vielen Lebensbereichen beeinträchtigen. Aus diesem Grunde kommt einer langfristigen Begleitung eine besondere Bedeutung zu. Die Vorbereitung der Rehabilitation in ambulanten Beratungsstellen und Kliniken, aber auch die Einleitung nachbetreuender Angebote wie ambulante Suchtnachsorge sind wichtige Bestandteile des Gesamt-Rehaplans. Besonders im Interesse unserer Rehabilitanden ist es uns wichtig reibungslose Übergänge zwischen den verschiedenen Einrichtungen sicherzustellen.

Um die Qualität des Informationsaustausches zwischen Zuweisern, Nachbehandlern und Klinik zu überprüfen führen wir alle drei Jahre eine Befragung durch. Hierdurch erhalten wir wichtige Informationen, die uns auch dabei helfen unsere Arbeitsweise weiter zu verbessern.

Bei der aktuellen Befragung im Herbst 2019 haben 21% der angeschriebenen Einrichtungen den Fragebogen zurückgesandt. Erfreulich war unter anderem, dass in der Kategorie fachlicher Ruf eine deutliche Verbesserung der Ergebnisse erzielt werden konnte. Besonders positiv bewertet wurden die Bereiche Terminabsprache mit einer 91%igen Zufriedenheit, Qualität des Entlassungsberichtes mit 89% und Zeitnähe der Informationsweitergabe mit 82%.

Durch die Befragungsergebnisse sehen wir uns darin bestätigt, der Zusammenarbeit mit  den anderen an der Therapie beteiligten Stellen eine große Bedeutung beizumessen und einen Informationsaustausch zu pflegen, um für den einzelnen Rehabilitanden einen individuellen Rehaplan zu erstellen. Auch vor dem Hintergrund der Zunahme an Kombi-Behandlungen wird dieser Austausch weiter an Bedeutung gewinnen.

Auch unabhängig von den regelmäßig durchgeführten Befragungen sind wir natürlich jederzeit für Rückmeldungen dankbar. Hierfür stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Dr. Christa Balzer,
Chefärztin Zentrum für psychotherapeutische Rehabilitation / Klinik Tiefental

1. Kontaktaufnahme
Bitte melden Sie sich bei Waltraud Adam an. Diese informiert Sie dann gerne über das weitere Vorgehen.
Telefon +49(0)681/88928-97 oder
Fax +49(0)681/88922-92 oder per
aufnahme-tiefentalthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de

2. Informationsveranstaltung: Klinikführung
Gerne laden wir Sie zu unserer regelmäßig stattfindenden Klinikführung ein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt für Interessierte ist jeden Dienstag um 13.30 Uhr in der Eingangshalle der Fachklinik. Gerne beraten wir Sie auch zu Fragen der Antragstellung für die Therapiemaßnahme. Bei speziellen Fragestellungen können Sie selbstverständlich auch gerne ein individuelles Vorgespräch vereinbaren.

3. Beantragung der Therapie
3.1 Wählen Sie eine der beiden Alternativen
Möglichkeit 1: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf. Dieser wird, falls erforderlich, eine Einweisung für eine Entgiftung in einem Krankenhaus veranlassen. Dort können Sie über die Sozialarbeiter einen Antrag für die Rehabilitationsmaßnahme in unserer Klinik stellen.

Möglichkeit 2: Gehen Sie zu einer psychosozialen Beratungsstelle/Suchtberatungsstelle, zur betrieblichen Suchtberatung oder zum Psychosozialen Dienst am Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Die dortigen Mitarbeiter werden mit Ihnen gemeinsam den Antrag für die Rehabilitationsmaßnahme in unserer Klinik stellen. Vereinbaren Sie danach, bei Kostenzusage, bitte den Entgiftungstermin z.B. über Ihren Hausarzt.

3.2 Kostenzusage und Aufnahme in der Klinik
Ihr Kostenträger schickt die Kostenzusage nach Genehmigung der Rehabilitationsmaßnahme sowohl an Sie als auch an unsere Klinik. Sobald wir die Zusage haben, setzen wir uns mit Ihnen telefonisch oder per Post in Verbindung, um den Aufnahmetermin abzustimmen. Sie erhalten dann auch alle weiteren notwendigen Informationen und haben die Möglichkeit noch offene Fragen zu stellen.

Die Klinik Tiefental bietet Entwöhnungstherapien mit einer Regelbehandlungszeit von 12 bis 15 Wochen bei Alkoholabhängigkeit sowie Behandlungszeiten von bis zu 26 Wochen bei Drogenabhängigkeit an. Außerdem können kürzere Therapien bei Auffangbehandlungen (6 Wochen) und bei Wiederholungsbehandlungen (8 bis 10 Wochen) durchgeführt werden. Änderungen der Therapiedauer können sich aus dem Rehabilitationsverlauf ergeben.

Im Anschluss an die stationäre Therapiezeit kann sich auch eine ganztägig ambulante Therapiephase von 4 Wochen anschließen, um so den Übergang von der Klinik in den Alltag zu erleichtern.

Die Klinik Tiefental bietet auch die Möglichkeit zu Kombitherapien. Nach einer achtwöchigen stationären Therapiephase schließt sich in der Regel eine ambulante Entwöhnungstherapie in einer vom Leistungsträger anerkannten Einrichtung an.

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Die Fachklinik Tiefental ist von allen Rentenversicherungsträgern, allen Krankenkassen und den Sozialhilfeträgern anerkannt. Voraussetzung für die Aufnahme in der Klinik ist das Vorliegen einer gültigen Kostenübernahmeerklärung des Sozialleistungsträgers. Die Beantragung erfolgt in der Regel über psychosoziale Beratungsstellen, Sozialdienste der Krankenhäuser, betriebliche Sozialdienste oder ärztliche Praxen.

Gerne beraten wir Sie auch bei Fragen zur Antragstellung oder geben Ihnen weitere Hilfestellung.

Hierfür steht Ihnen unsere Aufnahmekoordination unter der Telefonnummer +49(0)681/889-2897 oder unser Sekretariat unter der Telefonnummer +49(0)681/889-2516 zur Verfügung.

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer ab einem Alter von 18 Jahren, die an einer Abhängigkeitserkrankung leiden. Hauptbehandlungsindikationen sind

  • Alkoholabhängigkeit
  • Medikamentenabhängigkeit
  • Cannabisabhängigkeit
  • Amphetaminabhängigkeit
  • Mehrfachabhängigkeit, sofern der Konsum von Opiaten nicht im Vordergrund steht.

Da viele Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen auch an weiteren psychischen Krankheitsbildern leiden, finden diese im Rahmen der Therapie in unserer Klinik besondere Berücksichtigung. Grundsätzlich ist eine Aufnahme in unserer Klinik bei allen begleitenden psychiatrischen Diagnosen möglich, auch bei psychotischen Krankheitsbildern in der Vorgeschichte. Die Schwere der Krankheitsbilder sollte jedoch nicht so stark ausgeprägt sein, dass eine Teilnahme am Therapieprogramm nicht mehr möglich ist.
Besondere Angebote hält die Fachklinik vor für Menschen mit stärkeren kognitiven und/oder körperlichen Beeinträchtigungen.

Sollte der Wunsch bestehen, Ihren Hund in die Klinik mitzubringen, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Aufnahmekoodination auf.

Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen stehen behinderten- und rollstuhlgerechte Zimmer zur Verfügung.

Bereits im Vorfeld der Rehabilitation bieten wir in Zweifelsfällen Vorgespräche zur Klärung der Therapiemöglichkeiten in unserem Hause an. Gerne können Sie hierfür kurzfristig einen Termin über unsere Kontaktdaten vereinbaren.

Übergeordnetes Ziel der Rehabilitationsmaßnahme ist die Verbesserung der psychischen und körperlichen Gesundheit unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zur Aufrechterhaltung bzw. Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit und zur Verbesserung der sozialen Integration. Eine stabile und dauerhafte Abstinenz von Suchtmitteln ist dabei die Voraussetzung für eine zufriedenstellende Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben.

Folgenden Teilzielen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu:

•  Förderung von Krankheitseinsicht und Veränderungsmotivation
•  Entwicklung eines Verständnisses für die eigene Lebensgeschichte
•  Aufbau von rückfallvorbeugenden Strategien
•  Entwicklung eines zufriedenstellenden  ausgewogenen Lebensstils
•  Verbesserung von Konfliktfähigkeit und Frustrationstoleranz
•  Förderung sozialer Kontakte
•  Aufbau eines positiven Freizeitverhaltens
•  Aufbau eines gesundheitsdienlichen Lebensstils
•  Entwicklung beruflicher Perspektiven
•  Entwicklung von persönlichen Lebensperspektiven

Unter Berücksichtigung der vorhandenen Fähigkeiten und der sozialen Faktoren wie berufliches Umfeld, Lebenssituation wird mit jedem Rehabilitanden zu Beginn der Maßnahme ein individueller Therapieplan mit Einteilung in verschiedene indikative Therapieangebote erstellt.

Weitere Informationen können Sie unserer ausführlichen Konzeption entnehmen.

Die Klinik Tiefental bietet Ihnen ein umfassendes Behandlungsangebot mit hochwertigen Therapiemaßnahmen aus verschiedenen Bereichen. Hierfür steht Ihnen ein multiprofessionell zusammengesetztes Team, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Ergo- und Arbeitstherapeuten, Musik- und Sporttherapeuten sowie Pflegekräften zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt unserer Therapien stellen die psychotherapeutischen Angebote dar. Neben den Gruppentherapien findet wöchentlich eine Einzeltherapie statt. In den zusätzlichen themenzentrierten Gruppen werden besondere krankheitsbezogene Problembereiche bearbeitet. Zusätzlich steht Ihnen ein Spektrum an indikativen Gruppenangeboten zur Verfügung, hierzu zählen Gruppen für besondere begleitende Krankheitsbilder wie depressive Störung oder Psychosen, verschiedene Entspannungsverfahren, körpertherapeutische Angebote.

Die psychotherapeutischen Angebote werden durch unsere gut ausgestatteten Arbeits- und Ergotherapiebereiche ergänzt. Hier können Ihre kreativen Fähigkeiten gefördert und Ideen für eine neue positive Freizeitgestaltung entwickelt  werden. Gleichzeitig dienen die arbeitstherapeutischen Angebote zur Vorbereitung der beruflichen Reintegration.

Das Ärzteteam der Klinik bietet Ihnen im Rahmen von regelmäßigen Sprechstunden und Visiten Beratung und Behandlung bei begleitenden körperlichen und psychischen Erkrankungen an.

Im Rahmen unseres Sportangebotes können Sie Ihre körperliche Fitness verbessern und wieder Freude an Bewegung und aktiver Freizeitgestaltung finden. Hierfür steht Ihnen unser Sportbereich mit einer großen Sporthalle, einem Krafttrainingsraum und Fitnessgeräten für die Freizeit zur Verfügung. Außerdem bieten wir Schwimmen im nahegelegenen Schwimmbad der Kliniken Sonnenberg an. Zur Freizeitgestaltung können Sie außerdem unser Freiluftschach, eine Boulebahn, unsere Sauna und Leihfahrräder nutzen.

Team

Dr. med. Christa Balzer

Chefärztin

Dr. med. Roland Gib

Oberarzt
Telefon +49(0)681/889-2572
Fax +49(0)681/889-2193
r.gibthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de

Dr. phil. Stephanie Lang

Psychotherapeutische Leitung
Telefon +49(0)681/889-2565
st.langthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de

Benita Kieffer

Abteilungsleitung Pflege Reha
Telefon +49(0)681/889-1413
Fax +49(0)681/889-2193
b.kiefferthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Reha-Tagesklinik Saarbrücken

Sekretariat
Annette Burger
Telefon +49(0)681/38912-55
Fax +49(0)681/38912-60
reha-tkthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Dr. med. Christa Balzer
Chefärztin
Telefon +49(0)681/889-2516
c.balzerthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Adresse
Reha-Tagesklinik Saarbrücken
Großherzog-Friedrich-Straße 11
D-66111 Saarbrücken


Die Reha-Tagesklinik ist eine Einrichtung zur Durchführung ganztägig ambulanter Rehabilitationsmaßnahmen bei Abhängigkeitserkrankungen. Sie ist Teil des Zentrums für psychotherapeutische Rehabilitation, Saarbrücken.Die SHG-Tagesklinik Saarbrücken befindet sich in verkehrsgünstiger Lage in der Innenstadt von Saarbrücken.

Sie erreichen uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • Saarbahnhaltestelle Johanneskirche
  • Bushaltestelle Rathaus

Der Hauptbahnhof ist zu Fuß oder mit der Saarbahn in wenigen Minuten erreichbar.

Die Vermittlung kann über Beratungsstellen, stationäre  Einrichtungen, Fachambulanzen, den betrieblichen Gesundheitsdienst, niedergelassene Ärzte, Gesundheitsämter, die Krankenversicherung und Rentenversicherungsträger erfolgen.

Bei Fragen zur Antragstellung und zur Behandlung können Sie sich auch gerne direkt an uns wenden  über E-Mail oder Telefon. Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit, unsere Einrichtung bei einem Vorgespräch persönlich kennen zu lernen. Unter, Telefon +49(0)681/38912-55 können Sie einen Termin vereinbaren.

Voraussetzung für die Aufnahme

  • Abgeschlossene Entgiftung
  • Kostenzusage durch Leistungsträger
  • Bereitschaft zur Suchtmittelabstinenz
  • Motivation zur regelmäßigen Teilnahme
  • Stabile Wohnverhältnisse
  • Erreichbarkeit der Einrichtung in max. 1 Stunde möglich

Das ganztägig ambulante Behandlungsangebot richtet sich besonders an Menschen, für die eine stationäre Therpie nicht erforderlich und eine ambulante Behandlung nicht ausreichend erscheint.

Die ganztägig amublante Entwöhnungsbehandlung verbindet die Vorteile eines stützenden Tagesprogramms mit dem gleichzeitigen Verbleib im sozialen Umfeld. In Dichte und Dauer entspricht sie im Wesentlichen der stationären Entwöhnungstherapie mit dem Unterschied, dass die Rehabilitanden nicht in der Einrichtung übernachten, sondern die Zeit abends und an den Wochenenden in ihrem häuslichen Umfeld verbringen. Der besondere Vorteil hierdurch ist der unmittelbare Bezug zum sozialen Umfeld, die Möglichkeit der engeren Einbindung von Angehörigen und Arbeitgebern, Betriebsärzten und niedergelassenen Ärzten.

Auch der Kontakt zu weiterbehandelnden Einrichtungen am Wohnort, wie Nachsorgeeinrichtungen oder Selbsthilfegruppen kann frühzeitig aufgebaut oder fortgeführt werden. Für die Rehabilitanden besteht die Möglichkeit, das in der Therapie Erarbeitete am Abend direkt umzusetzen, zu erproben und in der Therapie nachzubesprechen.

Das Therapieprogramm entspricht von der Struktur her einem Arbeitsalltag. Die Rehabilitanden sind selbst für die häusliche Lebensgestaltung verantwortlich. Der täglichen Konfrontationen mit Risikosituationen kommt besonders in der Rückfallprävention und der Bearbeitung von Rückfällen eine besondere Bedeutung zu.

Wen können wir behandeln?

Hauptindikation ist das Vorliegen einer Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit. Außerdem können Menschen mit einer Cannabis- oder Amphetaminabhängigkeit behandelt werden. Die Aufnahme von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit begleitenden psychischen Erkrankungen ist nach vorheriger individueller Klärung möglich.

Aufgenommen werden Männer und Frauen ab 18 Jahren.

Aufnahmekapazität: 14 Behandlungsplätze

Übergeordnetes Ziel unserer Behandlung ist die Verbesserung der psychischen und körperlichen Gesundheit unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zur Aufrechterhaltung bzw. Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit und zur Verbesserung der sozialen Integration.

Erreicht wird dieses Ziel durch:

  • Aufbau einer gesundheitsfördernden abstinenten Lebensweise
  • Vertiefung der Krankheitseinsicht
  • Emotionale Stabilisierung
  • Rückfallprophylaxe

Zu unseren Therapieangeboten zählen:

  • Gruppen- und Einzelpsychotherapie
  • Fachärztliche Beratung und Behandlung
  • Themenbezogene Gruppenarbeit
  • Rückfallvorbeugung
  • Schulungen zu Gesundheitsthemen
  • Angehörigenarbeit
  • Ergotherapie
  • Arbeitstherapie (Hauswirtschaft)
  • Sporttherapie
  • Stressbewältigung, Entspannungsverfahren
  • Musiktherapie
  • Yoga
  • Sozialberatung
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Bewerbertraining
  • Anleitung zu Freizeitaktivitäten

Team

Dr. med. Christa Balzer

Chefärztin

Dr. med Roland Gib

Oberarzt, CIRS-Beauftragter
Telefon +49(0)681/889-2572
Fax +49(0)681/889-2193
r.gibthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Adaption Tiefental

Sekretariat
Waltraud Adam
Telefon +49(0)681/889-2897
Fax +49(0)681/889-2292


Gunnar Kruchten-Richter
Verantwortlicher Bezugstherapeut
Telefon +49(0)681/889-2564
g.richterthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Adresse
Adaption Tiefental
Sonnenbergstraße 1
D-66119 Saarbrücken


Die Adaption des SHG Zentrums für Psychotherapeutische Rehabilitation befindet sich im Ortsteil Güdingen-Unner der Landeshauptstadt Saarbrücken auf dem Gelände der Fachklinik Tiefental. Die Adaption bietet Platz für insgesamt 12 Rehabilitanden, wobei die Unterbringung überwiegend in Einzelzimmern erfolgt. Jedes Zimmer verfügt über einen eigenen Sanitärbereich, jeweils sechs Rehabilitanden nutzen gemeinsam eine Küche.

Die Adaptionseinrichtung ist verkehrsgünstig gelegen und bietet eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Es besteht eine direkte Busanbindung der Saartallinien, die Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe. Hierdurch ist sichergestellt, dass sowohl die Praktikumsplätze gut erreicht werden können, als auch weitere Maßnahmen zur sozialen Integration wie Behördengänge, Wohnungssuche problemlos durchgeführt werden können.
 

Die Adaption ist eine medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker gemäß den Bestimmungen des SGB V, VI, IX und XII in der Leistungsträgerschaft der Krankenkassen, Rentenversicherungsträger und Sozialhilfeträger.

Die Adaption schließt sich in der Regel an eine regulär beendete Entwöhnungstherapie an. Im Vorfeld der Adaption findet zumeist ein Vorgespräch in der Einrichtung statt.

Voraussetzung zur Aufnahme ist das Vorliegen einer Kostenübernahmeerklärung des Leistungsträgers.

Das Angebot der Adaption richtet sich an erwachsene Männer und Frauen, bei denen eine  Abhängigkeitserkrankung vorliegt. Behandelt werden können Menschen mit Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit, aber auch mit einer Drogenabhängigkeit, ausgenommen schwere Opiatabhängigkeit. Nicht stoffgebundene Suchterkrankungen können mitbehandelt werden. Die Indikation zur Adaptionsmaßnahme ist gegeben bei

•    Wohnungslosigkeit oder einer problematischen Wohnsituation
•    längerer Arbeitslosigkeit, bzw. einer problematischen Erwerbsbiographie mit erheblichen Hindernissen zur beruflichen Reintegration
•    Fehlen tragfähiger sozialer Kontakte.

Übergeordnetes Ziel der Adaption ist die berufliche und soziale Reintegration und der Aufbau einer eigenständigen Lebensweise. Während der Adaptionsmaßnahme wird im Einzelnen an folgenden Therapiezielen gearbeitet:
•    Stabilisierung und Vertiefung von Krankheitseinsicht und Abstinenzmotivation
•    Klärung der beruflichen Situation und Erarbeitung realistischer Perspektiven
•    Erprobung der arbeitsbezogenen Fähigkeiten im Rahmen von Praktika
•    Vorbereitung auf weitere berufliche Maßnahmen oder auf die Aufnahme eines reguläres Arbeitsverhältnisses
•    Erreichen einer eigenverantwortlichen Lebensführung und eines strukturierten Tagesablaufs
•    Aufbau tragfähiger sozialer Kontakte
•    Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Freizeitverhaltens
•    Klärung sozialer und juristischer Probleme
•    Klärung der Wohnsituation

Die Adaptionsphase dauert in der Regel 3 bis 4 Monate. Sie  stellt eine Übergangs- und Verbindungsphase zwischen der stationären Suchttherapie und der Gestaltung eines eigenverantwortlichen Alltags dar. Daher stehen während der Adaptionsphase Maßnahmen der sozialen und beruflichen Integration im Vordergrund. Ziel ist es, die in  einer Therapie gewonnen Einsichten und Erfahrungen unter Alltagsbedingungen realitätsnah zu erproben.

Zur Integration ins Erwerbsleben bieten wir folgende Maßnahmen an:
•    umfangreiche, arbeitsplatzbezogene Diagnostik mit interner Arbeitserprobung,
•    extrene Praktika in Betrieben,
•    Bewerbertraining,
•    sozialarbeiterische Betreuung bei der Arbeitssuche.

Außerdem bieten wir während der Adaptionsphase:
•    Gruppen- und Einzelgespräche,
•    medizinische Betreuung im Rahmen von Visiten und Sprechstunden,
•    die Möglichkeit zur Teilnahme am sporttherapeut. Angebot der Fachklinik,
•    Nutzung der Freizeiteinrichtungen der Fachklinik.

Eine besondere Bedeutung kommt auch der Einleitung nachbetreuender Maßnahmen zu. Die Adaptionseinrichtung arbeitet eng mit Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen, die ambulante Nachsorge anbieten, zusammen.

Team

Dr. med. Christa Balzer

Chefärztin


Zentrum für Abhängigkeitsprobleme

Sekretariat
Anke Cheraba
Telefon +49(0)681/389-1241
Telefax +49(0)681/389-1248
zfathou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de


Dr. med. Roland Gib
Ärztliche Leitung
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie


Adresse
SHG-Zentrum für Abhängigkeitsprobleme
Großherzog-Friedrich-Straße 11
D-66111 Saarbrücken


Das Zentrum für Abhängigkeitsprobleme (ZfA) ist eine Beratungsstelle für Erwachsene zu allen Fragen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen, z.B. gesundheitlichen Problemen oder Therapiemöglichkeiten.

  • Beratungsgespräche bei Abhängigkeitsproblemen
  • Diagnostik und Indikationsstellung
  • Motivationsklärung und  –förderung
  • Vorbereitung, Beantragung und Vermittlung von Therapien
  • Beratungsgespräche für Bezugspersonen
  • Beratung von Betrieben und Organisationen zu Fragen im Umgang mit Abhängigkeitsproblemen
  • Kriseninterventionsgespräche bei Abhängigkeitsproblemen
  • Nachsorgegruppen nach stationärer oder teilstationärer Therapie
  • Ambulante Rehabilitation

Veranstaltungen zum Thema Sucht im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
Die kritische Betrachtung des Umgangs mit Suchtmitteln wie Alkohol, Drogen und Nikotin findet  im Präventionsgesetz besondere Berücksichtigung. Zu dieser Thematik bieten wir Betrieben für ihre Mitarbeiter von der Führungsebene bis hin zum Auszubildenden Veranstaltungen an. Diese können entweder als In-House-Veranstaltung oder in den Räumen der Klinik Tiefental in Saarbrücken durchgeführt werden. Langjährig in der Suchttherapie erfahrene Mitarbeiter aus dem medizinischen, psychologischen und sozialtherapeutischen Bereich vermitteln Ihnen dabei zu dieser Thematik umfangreiche Informationen. Inhalte der Veranstaltung sind:

  • Was versteht man unter einer Suchterkrankung?
  • Wie kommt es zu einer Abhängigkeitsentwicklung?
  • Woran erkenne ich eine Gefährdung durch Suchtmittelkonsum?
  • Wo kann ich Hilfe bei Suchtproblemen erhalten?
  • Wie spreche ich das Problem an, wenn ich merke, dass ein Mitarbeiter in meinem Umfeld einen problematischen Suchtmittelkonsum betreibt?

Die Veranstaltung beinhaltet Vorträge, Kleingruppenarbeit, ein Interview mit einer/einem Betroffenen und die Möglichkeit zur Diskussion. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie sich gerne für weitere Informationen an uns wenden. Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot, das individuell auf Ihre betriebliche Situation zugeschnitten ist.

Kontaktdaten:
Sekretariat
Anke Cheraba
Telefon +49(0)681/389-1241
Telefax +49(0)681/389-1248
zfathou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de

Das Team setzt sich zusammen aus Ärzten, Diplom-Psychologen und Diplom-Sozialarbeitern. Die Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Abhängigkeitsproblemen und haben therapeutische Zusatzausbildungen.

  • SHG- Klinik Tiefental, Fachklinik für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen
  • SHG-Reha-Tagesklinik Saarbrücken
  • Niedergelassene Ärzte
  • Akutkrankenhäuser
  • Selbsthilfegruppen
  • andere Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe und ambulante Dienste

Team

Dr. med. Roland Gib

Ärztlicher Leiter
Telefon +49(0)681/889-2572
Fax +49(0)681/889-2193
r.gibthou-shalt-not-spamsb.shg-kliniken.de