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MdL Noss informiert sich im Klinikum

Idar-Oberstein. Zu einem Informationsgespräch besuchte der Landtagsabgeordnete Jürgen Noss im März das Klinikum Idar-Oberstein. Verwaltungsdirektor Hendrik Weinz, Pflegedirektorin Claudia Hamann und die Leiterin des Sozialdienstes, Christiane Streiß, begrüßten den Politiker, der auch Mitglied im Krankenhausausschuss der Klinikum Idar-Oberstein GmbH ist, am Standort Idar-Oberstein.

Hintergrund des Besuchs war die Situation der deutschen Krankenhäuser, die sich in der aktuellen bundespolitischen Legislaturperiode dramatisch verschlechterte. „Die bundesweiten Entwicklungen machen auch vor dem Idar-Obersteiner Klinikum keinen Halt“ so Verwaltungsdirektor Hendrik Weinz. „Ausufernde Bürokratie, Pflegepersonaluntergrenzen, unzureichende Rahmenbedingungen in der Notfallversorgung etc. – die Liste lässt sich fortsetzen“ so Weinz weiter.

Das Vorhaben der Bundespolitik, die Krankenhäuser im Rahmen der MDK-Reform künftig mit 300 Euro Strafzahlung zu belegen, wenn sie Patienten nicht entlassen können, weil die Anschlussversorgung nicht gewährleistet ist, hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) zum Anlass genommen, zu einer bundesweiten Anzeigenkampagne aufzurufen. Diesem Aufruf der DKG folgte das Klinikum Idar-Oberstein gemeinsam mit zahlreichen weiteren rheinland-pfälzischen Krankenhäusern und richtete einen Appell an die Bundestagsabgeordneten, das Gesetz zu ändern.

Weiteres Thema des Austauschs war die akute Situation in der Versorgung und Pflege älterer und pflegebedürftiger Menschen in der Region. Christiane Streiß berichtete aus ihren täglichen Erfahrungen mit der Suche um einen geeigneten Platz in Pflegeheimen oder bei ambulanten Pflegediensten, um die Weiterversorgung von Patienten nach ihrer Entlassung aus der Klinik sicherstellen zu können.

Verwaltungsdirektor Weinz informierte abschließend über die intensiven Vorbereitungen auf die Corona-Krise. Hierzu gehören insbesondere die Aufstockung der Intensivkapazitäten und der Beatmungsplätze, die Verschiebung planbarer Operationen. „Mit diesen Maßnahmen können wir mögliche Patienten bestmöglich behandeln und versorgen,“ sieht Hendrik Weinz das Klinikum Idar-Oberstein gut aufgestellt.

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