Pressemitteilung

/ Klinikum Idar-Oberstein

Gynäkologie am Klinikum Idar-Oberstein unter neuer Leitung

Dr. med. Panagiotis Sklavounos folgt auf Stefan Stein

Idar-Oberstein. Seit 1. August 2021 hat die Frauenklinik am Klinikum Idar-Oberstein einen neuen Chefarzt: Dr. med. Panagiotis Sklavounos, der vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg nach Idar-Oberstein wechselte. Er folgt auf Stefan Stein, der die Frauenklinik 13 Jahre lang leitete. Die Mitglieder des Direktoriums begrüßten den neuen Chefarzt offiziell im Klinikum und gratulierten ihm zur Übernahme der Position. Gleichzeitig dankten sie seinem Vorgänger für die langjährige Tätigkeit und sein großes Engagement zum Wohl seiner Patient/-innen.

„Dr. med. Sklavounos ist Experte seines Fachgebiets und bringt umfassende Kenntnisse an die Idar- Obersteiner Frauenklinik mit. Mit seiner Erfahrung als Gynäkologe und mit seiner hohen Reputation ist er ein Gewinn für unser Haus und insbesondere für das Team der Frauenklinik. Wir wünschen ihm gutes Gelingen und freuen uns auf die Zusammenarbeit“ so Verwaltungsdirektor Hendrik Weinz.

Mark Twain sagte einmal „Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt.“ Chefarzt Sklavounos wusste ganz genau, wo er hin wollte, als er sich für das Klinikum Idar-Oberstein entschied. „Idar-Oberstein und die Region Obere Nahe bieten ein großes Potential. Meine Vision ist es, einen Ort des Vertrauens für alle Idar-Obersteinerinnen und Frauen aus dem Umland zu schaffen, in dem sie geborgen und gleichzeitig medizinisch auf höchstem Niveau versorgt sind. Daher freue ich mich sehr über meine Berufung zum Chefarzt.“ sagt Dr. med. Sklavounos und berichtet weiter: „Ich habe die Klinik auf einem sehr guten Niveau vorgefunden. Diese Basis möchte ich gemeinsam mit meinem Team weiter ausbauen mit dem Ziel, eine weiterhin gute Medizin für werdende Mütter und Frauen bieten zu können, in einer starken Frauenklinik für die Region".

Sein Fokus liegt dabei auf der operativen Gynäkologie, die er mit minimalinvasiven Operations- Verfahren, der sogenannten Schlüssellochchirurgie, ausbauen will. Auch die Endoskopie, ein optisches Untersuchungsverfahren, das aber auch die Möglichkeit für kleinere Eingriffe bietet, soll unter seiner Leitung eingesetzt werden. "Viele Frauen, die früher einen Bauchschnitt bekommen haben, können heute mit einer Bauchspiegelung versorgt werden." erläutert der Chefarzt. „Mit Hilfe dieses wenig belastenden Verfahrens können auch Tumore, insbesondere in einem früheren Stadium, entfernt werden. Dadurch werden sowohl Organe als auch das Körperbild erhalten sowie mögliche belastende Folgen der Operation verringert.“

Auch die familiäre Geburtshilfe hat Dr. Sklavounos fest im Blick und möchte diese weiter ausbauen. „Mein Anliegen ist es, dass wir werdenden Eltern gleichzeitig Spitzenmedizin und eine familienfreundliche Geburt bieten." Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird die Entwicklung der Urogynäkologie darstellen, die Patientinnen mit Blasenschwäche behandelt. Da die Frauen heute älter werden als dies früher der Fall war, spiele der ungewollte Harnverlust, die Inkontinenz, eine stärkere Rolle. Sie lasse sich aber sogar bereits bei jüngeren Sportlerinnen feststellen, da häufig die Beckenbodenmuskulatur vernachlässigt werde. „Besonders wichtig ist mir die interdisziplinäre Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen sowie der niedergelassenen Ärzteschaft, da deren zusätzliche Expertise nicht nur zur weiteren Entwicklung der Abteilung führen wird sondern auch zum Ausbau des bereits bestehenden Beckenbodenzentrums“ betont der neue Chefarzt.

Zur Person
Sein Studium der Humanmedizin hat der 40-Jährige an der Nationalen Universität Athen absolviert und arbeitete danach zwei Jahre als Assistenzarzt in einem Athener Krankenhaus. Ende 2009 trat er eine Assistenzarztstelle in Wilhelmshaven an, gefolgt von einer weiteren Assistenzarzt-Tätigkeit in Bamberg ab November 2011. Im August 2012 wechselte Dr. med. Sklavounos an die Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin der Universitätsklinik des Saarlandes in Homburg, in der er bis zur Übernahme der Chefarztposition in Idar-Oberstein tätig war. 2013 promovierte der gebürtige Grieche an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes, schloss 2015 seine Weiterbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und arbeitete dann für einige Monate als Facharzt. Bereits im Oktober 2015 wurde er zum Funktionsoberarzt und genau ein Jahr später zum Oberarzt der Klinik ernannt. Im September 2018 übernahm er die Funktion des Leitenden Oberarztes. Ein Jahr später, im September 2019, wurde er zum Stellvertretenden Klinikdirektor bestellt. Er führt die Schwerpunktbezeichnungen Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sowie Gynäkologische Onkologie. In den Jahren 2015 bis 2020 war er neben seiner klinischen Tätigkeit als Referent und Trainer am European Training Center for Gynecologic Endoscopy (ETC) tätig.

Dr. med. Sklavounos ist Mitglied in mehreren Fachgesellschaften und Autor von gynäkologischen Buchbeiträgen. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.


Download Pressemitteilung
Gynäkologie am Klinikum Idar-Oberstein unter neuer Leitung

Direktorium heißt neuen Chefarzt willkommen
Die Mitglieder des Direktoriums heißen den neuen Chefarzt Dr. med. Panagiotis Sklavounos herzlich willkommen. Auf dem Foto v.l.n.r. : Stellvertretende Verwaltungsdirektorin Diana Wolf- Schütz, Ärztlicher Direktor Dr. med. Ulrich Frey, Stellvertretender Ärztlicher Direktor Priv.-Doz. Dr. med. Jochen Tüttenberg, Chefarzt Dr. med. Panagiotis Sklavounos, Verwaltungsdirektor Hendrik Weinz, Pflegedirektorin Michaela Scaramuzzo-Schröer und Kommissarische Pflegedirektorin Julia Bauerfeld. Foto: SHG