Nachhaltigkeitsmaßnahmen
Dem Klima und der Umwelt zuliebe - Wir sparen Energie und werden nachhaltiger
Jeden Tag haben wir die Chance, etwas Gutes zu tun – für unser Unternehmen, für das Klima, für die Umwelt und für kommende Generationen.
Energie- und CO2-sparen leicht gemacht. Alleine durch verändertes Nutzerverhalten, d. h. ohne Investitionen, sind in Unternehmen erfahrungsgemäß Einsparungen beim Energieverbrauch von 5 bis 15 Prozent realisierbar - ohne Komforteinbußen. Neben positiven Effekten auf das Klima und die Umwelt können Unternehmen durch entsprechende Verhaltensänderungen ihre Ausgaben für Energieverbrauch signifikant senken.
Um unsere Mitarbeiter, Patienten und andere Menschen, die sich in unseren Häusern aufhalten, bei der Veränderung hin zu energiesparenderem und nachhaltigem Verhalten zu unterstützen, haben wir für sie eine Reihe von Tipps ausgearbeitet.
Einige Verhaltensänderungen scheinen in der Einzelbetrachtung auf den ersten Blick keinen großen Effekt zu haben. Doch diese kleinen Veränderungen führen in der Summe, wenn sie von vielen konsequent umgesetzt werden, zu erheblichen Energie- und Emissionseinsparungen.
Gemeinsam können wir Großes bewirken!

Clever heizen – Effizient Heizen für ein angenehmes Raumklima
Beim Heizverhalten besteht großes Energieeinsparpotenzial:
- Thermostate moderat einstellen.
- Wer die Heizung um nur 1 °C absenkt, spart bereits etwa 6 % Energie.
- Nachts und bei Abwesenheit Thermostat auf eine niedrigere Stufe stellen.
- Türe während der Heizperiode nicht offen-stehen lassen. Sonst entweicht die Wärme.
- Fenster nicht bei laufender Heizung auf Kipp stellen.
- Heizkörper frei halten, damit sich die Wärme im Raum verteilt.

Für gute Raumluft – Stoßlüften statt Dauer-Kipp
Vermeiden Sie bitte unbedingt dauerhaft gekippte Fenster bei laufender Heizung. Dauer-Kipp führt zu hohem Energieverbrauch.
Stattdessen:
- Lüften Sie mehrmals täglich mit weit geöffneten Fenstern.
- Drehen Sie das Thermostat während des Lüftens auf die niedrigste Stufe.

Stecker ziehen, Standby-Modus vermeiden
- Die meisten Geräte sollten ganz vom Stromnetz getrennt werden, wenn sie nicht im Gebrauch sind. Denn auch im Standby-Modus verbrauchen Sie Energie.
- Ladekabel von Smartphones und anderen elektrischen Geräten nach dem Laden bitte vom Netz trennen.
- Ausnahmen können für Geräte gelten, die lange Zeit zum Hochfahren benötigen.

Licht aus
- Oft wird das Licht einfach aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit angelassen.
- Bitte immer das Licht ausschalten, wenn Sie als Letzter einen Raum verlassen.
- Überlegen Sie an sonnigen Tagen, ob Sie künstliches Licht benötigen oder ob ihr Arbeitsplatz durch das vorhandene Tageslicht bereits ausreichend hell ist.

Ist der Ausdruck wirklich nötigt? Papier sparen – für Klima und Wald
Die Herstellung von Papier trägt erheblich zur Zerstörung von Wäldern bei. Die Abholzung von Wäldern für die Papierproduktion steht im Widerspruch zu den Klimazielen, da Wälder als wichtige CO2-Speicher fungieren. Außerdem verlieren Tiere dadurch ihren Lebensraum. Ein sparsamer Umgang mit Papier ist daher geboten.
Einfache Maßnahmen zur Senkung des Papierverbrauchs:
- Verzichten Sie möglichst auf Ausdrucke und nutzen Sie digitale Dokumente.
- Nutzen Sie beim Drucken die Beidseitig-Einstellung (Duplexdruck, auch als Standardeinstellung für Druck möglich).
- Nutzen Sie die Druckvorschau, um unnötige Seiten zu vermeiden.
- Entsorgen Sie Papier im Papiermüll, damit es recycelt werden kann.

Sparsamer Umgang mit Wasser
- Den Wasserhahn nach Nutzung komplett zudrehen.
- Drehen Sie den Wasserhahn beim Einseifen, Zähneputzen und Rasieren zu.
- Lassen Sie undichte Wasserhähne, Toilettenspülungen und Rohre so schnell wie möglich reparieren.

Treppe statt Aufzug – gut fürs Klima und gut für ihre Gesundheit
Nehmen Sie nach Möglichkeit die Treppe statt des Aufzugs. Sie sparen Energie und tun etwas für ihre Gesundheit. Treppensteigen stärkt den Kreislauf, hält die Gelenke beweglich und verbrennt Kalorien.

Nachhaltig unterwegs – Durch Änderungen beim Mobilitätsverhalten Emissionen sparen
Wenn Sie auf Fahrrad, E-Bike, Pedelec, E-Roller oder Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn umsteigen, sparen Sie klimaschädliche Emissionen und tun etwas für Ihre Gesundheit.

Machen Sie Ihr E-Mail-Postfach klimafreundlich
- E-Mails in E-Mail-Postfächern verursachen CO₂-Emissionen.
- Für den Betrieb und die Kühlung der Server, auf denen die E-Mails gespeichert werden, muss viel Energie eingesetzt werden.
- E-Mails mit großen Anhängen verursachen besonders viel Emissionen, weil sie viel Speicherplatz in Anspruch nehmen.
- Überlegen Sie vorm Versenden von E-Mails, welche Informationen der Empfänger tatsächlich benötigt.
- Halten Sie die Empfängerliste klein, löschen Sie alte E-Mails und tragen Sie sich aus unnötigen Newslettern aus.
- Greifen Sie häufiger auf das Telefon als Kommunikationsmittel zurück.

Regional und Saisonal essen – Umwelt und regionale Wirtschaft stärken
- Kaufen Sie Obst und Gemüse der Saison. Saisonale Produkte sind oft frischer, geschmackvoller und haben kürzere Transportwege.
- Nutzen Sie einen Saisonkalender, um zu erfahren, welche Produkte gerade Saison haben. (z. B. https://eatsmarter.de/)
- Regionale Anbieter unterstützen: Kaufen Sie auf Wochenmärkten, direkt beim Erzeuger oder in Hofläden ein. So unterstützen Sie die regionale Wirtschaft und reduzieren Transportwege.
- Auf Herkunft achten: Achten Sie beim Einkauf auf die Herkunft der Produkte. Bevorzugen Sie Produkte aus Ihrer Region oder aus Deutschland.
Was wir bereits tun:
- Einführung eines Energiemanagementsystem nach ISO 50001
- Senkung des Energieverbrauchs pro Bett durch Errichtung von energieeffizienten Neu- und Erweiterungsbauten
- Erzeugung von Strom und Nutzung der Abwärme durch Blockheizkraftwerke
- Erneuerung der Heizzentrale des Klinikum Idar-Oberstein
- Geothermie, Photovoltaik
- LED-Technik
- Weitergabe nicht mehr genutzter medizinischer Geräte an Gesundheitseinrichtungen im Ausland
- Patenschaften für Habitatbäume in Kooperation mit dem NABU Landesverband Saarland
- Insektenhotels zur Förderung der Biodiversität
- Errichtung von Ausgleichsbereichen zum Schutz von bedrohten Tierarten
- Einsatz von zertifizierten schadstoffarmen/-freien Baumaterialien
- Einsatz von recycelbaren und nachwachsenden Materialien
- Hitzeschutz durch bauliche Verschattungsmaßnahmen

