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SHG-Kliniken Völklingen schließen symbolisch ihre Türen beim Aktionstag der Saarländischen Krankenhausgesellschaft e. V.

Völklingen. Die SHG-Kliniken Völklingen haben sich am heutigen Aktionstag unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung. Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“ beteiligt und ihren Haupteingang symbolisch geschlossen. Damit möchten die Völklinger Kliniken auf die drohende, dramatische Finanzlage in den Krankenhäusern aufmerksam machen.

„Die Krankenhäuser im Saarland stehen unter massivem Druck. Mit dem geplanten Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen weitere Kürzungen – insbesondere bei Personal, Pflege und der Versorgung der Patientinnen und Patienten“, erklärt Andreas-Peter Weber, SHG-Geschäftsführer. „Ohne ausreichende Finanzierung können wir unsere Leistungen langfristig nicht aufrechterhalten. Mit unserer Beteiligung an der Aktion der Saarländischen Krankenhausgesellschaft möchten wir zeigen, welche Konsequenzen dies für die Gesundheitsversorgung im Land hätte.“

Die Maßnahme verdeutlicht eindrucksvoll, dass ohne ausreichende Finanzierung die Versorgung gefährdet ist. Zugleich richtet sich die Aktion an Entscheidungsträger im Bund, die derzeit über den Gesetzentwurf beraten.

„Wir sind rund um die Uhr für die Menschen da – dafür brauchen wir eine verlässliche und ausreichende Finanzierung“, so Weber weiter.

Mit ihrem Engagement setzen die SHG-Kliniken Völklingen ein sichtbares Zeichen für den Erhalt einer hochwertigen und sicheren medizinischen Versorgung im Saarland.

Aktionstag der Saarländischen Krankenhausgesellschaft e. V., Gruppenfoto
(v.l.n.r.) Lukas Bur (Verwaltungsdirektor), Detlef Engstler (Betriebsratsvorsitzender), Heike Winkler (Betriebsrat), Kerstin Zapp (Betriebsratssekretärin) und Andreas-Peter Weber (SHG-Geschäftsführer).