Saarbrücken. Die SHG Bildung und die GIU, Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH, haben am Montag, 8. Juni 2026, den Mietvertrag für die Räumlichkeiten des neu gegründeten „SHG-Therapiezentrum, Ergo- und Physiotherapie“ in der Konrad-Zuse-Straße 9a-b (Plaza Nord) unterzeichnet.
Mit der Gründung schafft die SHG Bildung als 100-prozentige Tochtergesellschaft der SHG die Grundlage für ein modernes Versorgungs- und Ausbildungskonzept in den therapeutischen Berufen. Das Therapiezentrum wird künftig als zentraler Lernort dienen, an dem theoretische Ausbildung und praktische Anwendung eng miteinander verzahnt werden.
Eröffnung für Februar 2027 geplant
Mit dem Betrieb eines eigenen Ergo- und Physiotherapiezentrums schafft die SHG Bildung einen modernen Versorgungs- und Lernort für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Auszubildende. Das breit gefächerte Therapieangebot umfasst künftig orthopädische, neurologische, pädiatrische und sporttherapeutische Behandlungen.
Die Eröffnung des rund 375 Quadratmeter großen Zentrums ist für Februar 2027 geplant. Im Therapiezentrum werden Ausbildung, Training und therapeutische Versorgung unter einem Dach vereint. Ergänzend zu ihren Einsätzen in den Kliniken können die Auszubildenden praktische Erfahrungen direkt vor Ort sammeln und ihr im Unterricht erworbenes Wissen unter realen Bedingungen anwenden.
Kurze Wege zwischen schulischer und praktischer Ausbildung sowie die enge Zusammenarbeit von Dozierenden und festangestellten Ergo- und Physiotherapeuten schaffen ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Theorie-Praxis-Transfer.
Verantwortlichkeiten im neuen Zentrum
Auf Beschluss der SHG-Gesellschafter wurden Professor Dr. med. Oliver Adolph zum Geschäftsführer und Dagmar Girlinger, Verwaltungsleiterin der SHG Bildung, zur Prokuristin des Therapiezentrums bestellt.
„Mit dem Therapiezentrum tragen wir einen großen Teil zur Patientenversorgung bei und schaffen gleichzeitig optimale Voraussetzungen für eine praxisnahe und qualitativ hochwertige Ausbildung in den therapeutischen Berufen“, erklärt Professor Dr. med. Oliver Adolph. „Die enge Verzahnung von Theorie, Praxis und fachlicher Begleitung ist dabei ein zentraler Qualitätsfaktor.“
Das Projekt unterstreicht die Bedeutung moderner Ausbildungsstrukturen für die Sicherung qualifizierter Fachkräfte im Gesundheitswesen und in der Region.

