Völklingen. Grenzen überwinden, Versorgung stärken: Im Herzzentrum Saar der SHG-Kliniken Völklingen durften wir gemeinsam mit Chefarzt Dr. med. Fernando Gatto, SHG-Geschäftsführer Andreas-Peter Weber und Verwaltungsdirektor Lukas Bur den ehemaligen französischen Gesundheitsminister Dr. François Braun, der als Berater des Generaldirektors des CHR Metz-Thionville tätig ist, sowie den französischen Generalkonsul für das Saarland Jérôme Spinoza zu einem Austausch über die Zukunft der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung begrüßen.
Erfolgreiche deutsch-französische Kooperation seit 2013
Die deutsch-französische Kooperation des Herzzentrums Saar besteht seit 2013 und hat sich zu einem wichtigen Beispiel gelebter europäischer Zusammenarbeit entwickelt:
In den vergangenen Jahren wurden mehr als 1.000 Herzinfarktpatientinnen und -patienten aus Frankreich in den SHG-Kliniken Völklingen behandelt – schnell, kompetent und unabhängig von nationalen Grenzen.
Neben der Akutversorgung umfasst die Partnerschaft die Unterstützung der Intensivstation in Forbach sowie einen kontinuierlichen fachlichen Austausch zwischen den medizinischen Teams auf beiden Seiten der Grenze.
Zukunft gemeinsam gestalten
Im Rahmen des Besuchs erläuterte Dr. med. Fernando Gatto, Chefarzt der Medizinischen Klinik I für Kardiologie und Angiologie, die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und die Perspektiven für einen noch enger vernetzten deutsch-französischen Gesundheitskorridor.
Die Teilnehmenden erörterten dabei die Möglichkeiten, wie die Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich künftig ausgebaut werden könnte. Beide Seiten planen, die erfolgreiche Zusammenarbeit zu intensivieren. Im Mittelpunkt stehen ein noch engerer fachlicher Austausch sowie eine verstärkte gegenseitige Unterstützung, um die medizinische Versorgung in der Grenzregion nachhaltig zu stärken.
Wie Dr. Gatto treffend formulierte: „Die Grenze darf niemals ein Hindernis für die bestmögliche Patientenversorgung sein.“
Gerade in der Notfall- und Herzmedizin zeigt sich, welchen Mehrwert vertrauensvolle Partnerschaften, medizinische Exzellenz und europäische Zusammenarbeit für die Patientinnen und Patienten schaffen können.



