Uroonkologisches Zentrum

Das Uroonkologische Zentrum der urologischen Abteilung der SHG-Kliniken Völklingen ist auf die Behandlung von urologischen Krebserkrankungen spezialisiert.

  • Prostatakrebs
  • Nierenkrebs
  • Harnblasenkrebs

Für eine bestmögliche Behandlung  nutzen wir modernste medizinische Technik. Damit sind die Diagnosen präzise und besonders schonende Eingriffe möglich.

Je nach Erkrankung und Erfordernis steht ein Team aus Psychoonkologen, Sozialarbeitern, Palliativmedizinern, Ernährungsberatern und onkologischer Pflege zur Verfügung, um für unsere Patientinnen und Patienten ein optimales Behandlungsergebnis und eine umfassende onkologische Versorgung zu gewährleisten.

Alle Teammitglieder müssen hohe Qualifikationsanforderungen erfüllen. Bei der Behandlung orientieren sie sich an medizinisch-wissenschaftlich anerkannten und qualitativ hochwertigen Leitlinien, die auf der jeweils besten verfügbaren Evidenz basieren. Durch die Behandlung in wissenschaftlichen Studien und eigener Forschung nehmen wir am medizinischen Fortschritt teil. Die stetige Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ermöglicht die Behandlung nach neuesten Erkenntnissen. Die optimale Nachbetreuung gibt unseren Patienten Sicherheit, und die Dokumentation jedes Krankheitsverlaufes hilft uns, unsere Behandlungsqualität stetig zu verbessern.

Mit den Kliniken der Region und den niedergelassenen Ärzten arbeiten wir auch in der ASV- Urologische Tumoren-Saar konstruktiv zusammen um ein tragfähiges Netz zu bilden.

Kontakt

Petra Threm
Telefon +49(0)6898/12-2401
Fax +49(0)6898/12-2453
urothou-shalt-not-spamvk.shg-kliniken.de​​​​​​​

 


Adresse

SHG-Kliniken Völklingen
Richardstraße 5-9
D-66333 Völklingen

Parkhaus/Eingang
Pasteurstraße 11a


Prostatakrebszentrum

Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung des Mannes in Deutschland. Die jährliche Rate an Neuerkrankungen liegt in Deutschland bei ca. 50.000 Patienten. Das Prostatakarzinom in Diagnostik und Therapie erfordert Spezialisten mit dem Blick auf den ganzen Menschen. Bei zunehmender Verbreitung der Vorsorgeuntersuchung werden bösartige Erkrankungen der Prostata bereits im frühen Stadium erkannt. Dabei hängen die Heilungschancen besonders davon ab, in welchem Stadium der Prostatakrebs erkannt wird.

In der Intermediär- sowie Hochrisikogruppe sollte eine operative Therapie oder Strahlentherapie des lokalbegrenzten Prostatakarzinoms erfolgen. Bei der Entfernung der Prostata mit dem OP-Roboter (da Vinci) wird besonderer Wert auf den Erhalt des Schließmuskels, falls je nach Tumorsituation möglich, auch auf die Potenz gelegt. In den SHG-Kliniken Völklingen sind nicht nur die Diagnostik mit modernsten Verfahren (MRT-fusionierte Prostatabiopsie), sondern auch hochmoderne Operationsverfahren (da Vinci-Operationssystem) möglich.

Wir bieten unseren Patienten ein besonders großes Spektrum an begleitenden und unterstützenden Angeboten. Damit sind wir die kompetente Anlaufstelle sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Ärzte zum Thema Prostatakrebs.

  • Prostatakrebs: Prävention, Früherkennung und Behandlung
  • Behandlung gutartiger Prostatavergrößerung
  • Prostatakrebs: Erhalt des inneren Schließmuskels sowie der Erektionsnerven bei der vollständigen (radikalen) Prostataentfernung
  • Hochpräzise minimalinvasive Chirurgie mit DaVinci Xi-System
  • Regelmäßige Sprechstunden zur Einholung einer Zweitmeinung
  • MRT-Fusionsbiopsie der Prostata

MRT-fusionsgestützte, ultraschallgeführte perineale Prostatastanzbiopsie. Für wen eignet sich die Methode?

Die Entdeckungswahrscheinlichkeit eines Prostatakarzinoms durch die MRT–gestützte und somit gezielte Prostatabiopsie liegt bei 40–50%.
Besonders bei Patienten mit einem ansteigenden PSA-Wert und vorausgegangener negativer Biopsie auf herkömmliche Art, ist dieses Verfahren sehr geeignet.
Die Methode wurde in Studien an Patienten untersucht, bei denen trotz Verdacht auf Prostatakarzinom aufgrund eines erhöhten PSA-Wertes kein Nachweis in der systemischen Biopsie erfolgte.

Vorteile für den Patienten

  • Zielgerichtete Biopsie
  • Reduzierung der benötigten Biopsien
  • Optimale Prostata-Diagnostik
  • Erhöhung der Patientenzufriedenheit
  • Geringe Invasivität

Ablauf der Behandlung

  • Prästationäre Untersuchung und Beratung
  • MRT der Prostata im Hause
  • Stationäre Biopsie in Narkose

"da Vinci" - computerassistierte Chirurgie beim Prostatakarzinom (sowie bei Nierenteilresektion und plastischen rekonstruktiven Eingriffen)
Neben der modernsten Diagnostik des Prostatakarzinoms mittels MRT-fusionierter perinealer Prostatabiopsie verfügen die SHG-Kliniken über das modernste Operationssystem "da Vinci" für die minimalinvasive Chirurgie.
Im Gegensatz zur herkömmlichen konventionellen 3D-Laparoskopie überträgt dieses dreidimensionale System ein räumliches Bild ohne Hilfsmittel für den Operateur. Es bedingt hierdurch eine noch optimalere Sichtkontrolle der Instrumente im Operationsfeld.
Das da Vinci System besteht aus zwei Komponenten, einer Steuerkonsole, an welcher der Operateur sitzt und einer patientenseitig stehenden robotischen Operationseinheit. Unruhige sowie ruckartige Bewegungen des Operateurs werden vom System ausgeglichen. Weitere Vorteile sind die dreidimensionale Beweglichkeit der eingesetzten Instrumente mit einem Freiheitsgrad von 540°, eine 10-fache Vergrößerung sowie dreidimensionale Darstellung des Operationsgebietes. Exakte präzise Bewegungen der Mikroinstrumente, dadurch Ausgleich kleinerer Zitterbewegungen.

Moderne Therapieverfahren
Die Therapie des Prostatakarzinoms erfordert Spezialisten mit dem Blick auf den ganzen Menschen. Bei zunehmender Verbreitung der Vorsorgeuntersuchung werden bösartige Erkrankungen der Prostata bereits im frühen Stadium erkannt. In der Intermediär- sowie Hochrisikogruppe sollte eine operative Therapie des Prostatakarzinoms erfolgen. Bei der Entfernung der Prostata wird besonderen Wert auf den Erhalt des Schließmuskels, falls je nach Tumorsituation möglich, auch auf die Potenz gelegt.

Vorteile einer minimal-invasiven Operationsmethode - da Vinci Operationstechnik

  • Kleinere Operationsnarben,
  • weniger Blutverlust,
  • geringer Schmerzmittelbedarf,
  • schnellere Erholung,
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt,
  • bessere Frühkontinenz nach radikaler Prostatektomie,
  • bessere Möglichkeiten der Schonung und Rekonstruktion der Potenznerven im Vergleich zur offenen Operationstechnik.

Nierenkrebszentrum

Nierenkrebs ist die dritthäufigste urologische Krebserkrankung in Deutschland. Im Frühstadium treten in der Regel keine Symptome auf, daher werden sie in den meisten Fällen zufällig innerhalb einer anderen Untersuchung entdeckt.  Nierenkrebs ist in den meisten Stadien chirurgisch heilbar. Die Klinik für Urologie bietet hierzu ausnahmslos alle modernen Behandlungsmöglichkeiten.

Die erste Wahl unter den Therapien ist die Operation, um den Nierentumor zu entfernen. Je nach seiner Größe, Lage und Ausdehnung kann das Organ erhalten werden, indem nur der tumortragende Anteil entfernt wird. In anderen Fällen ist die vollständige (radikale) Entfernung der Niere erforderlich. Hierfür stehen im Uroonkologischen Zentrum sowohl hochpräzise und schonende minimal-invasive Operationsmethoden mit dem computerassistierten DaVinci-System zur Verfügung wie auch klassisch-offene und laparoskopische Techniken.

  • Hochauflösende Diagnostik
  • Hochpräzise minimalinvasive Chirurgie mit DaVinci Xi-System
  • Klassisch-offene und laparoskopische Operationsmethoden
  • Organschonende Operation durch Entfernung nur des tumortragenden Teils der Niere (Nierenteilresektion /Schnellschnitt)
  • Vollständige (radikale) Entfernung der Niere
  • Medikamentöse gezielte Therapie (in der ASV-urologische Tumoren Saar) im metastasierten Stadium
  • Bestrahlungstherapie zum Zurückdrängen eines nicht heilbaren Tumors (Kooperationspartner finden Sie in der ASV Broschüre)
  • Fachübergreifende Zusammenarbeit
  • Regelmäßige Sprechstunden zur Einholung einer Zweitmeinung

"da Vinci" - computerassistierte Chirurgie bei Nierenteilresektion und plastischen rekonstruktiven Eingriffen.
Wann wird eine Nephrektomie mit dem da Vinci®-System durchgeführt?

Die robotergestützte nierenerhaltende Tumorentfernung (partielle Nephrektomie) wird durchgeführt bei gutartigen und bösartigen Nierentumoren in jeder Lokalisation, sofern die anatomischen Gegebenheiten dies ermöglichen. Auch plastische Operationen bei Nierenbeckenabgangsenge (Nierenbeckenplastik) werden mit dem da Vinci System roboterassistiert  therapiert und behandelt.

Vorteile für den Patienten

  • Weniger Schmerzen - Muskulatur, Fettgewebe und Haut bleiben unversehrt, da kein Schnitt
  • dadurch kürzerer Aufenthalt in der Klinik (in der Regel 3 bis 5 Tage)
  • Geringer Blutverlust
  • schnellere Genesung und Wiederaufnahme normaler Aktivitäten
  • volle Erhaltung der Nierenfunktion
  • keine Buckelbildung bei einer Narbenhernie (bei offener Nierentumorentfernung tritt diese in 10% der Fälle auf )

Nierenkrebs 
Ist in bestimmten (frühen) Stadien chirurgisch heilbar. Die Klinik für Urologie und Kinderurologie und urologische Onkologie bietet ausnahmslos alle modernen Behandlungsmöglichkeiten. So wird bei uns seit vier  Jahren die HD laparoskopische „Schlüssellochtechnik“ der kompletten oder partiellen Nierenentfernung angewandt. Dabei werden über kleine Einschnitte laparoskopische Instrumente sowie eine moderne HD Videokamera in den Bauchraum eingeführt. Ein herkömmlicher Hautschnitt ist für diesen Zugang nicht mehr nötig. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie empfiehlt diese OP-Methode als Standardeingriff  für  Nierentumore.

da Vinci® roboterassistierte nierenerhaltende Nierenteilentfernung
Seit Anfang 2016 über ein hochmodernes da Vinci® Si Chirurgiesystem. Mit diesem wird die roboterassistierte nierenerhaltende Nierenteilentfernung durchgeführt. Wie bei einer laparoskopischen „Schlüsselloch“ Nierenoperation werden die Instrumente über kleinste Schnitte in den Bauchraum eingeführt. Der zusätzliche Einsatz modernster Technologien und spezieller Instrumente erweitert allerdings die Möglichkeiten einer herkömmlichen laparoskopischen Operation.

Besonderheiten der da Vinci® Nierenoperation
Bei der sogenannten partiellen Nephrektomie wird nur der Tumor entfernt, der gesunde Teil der betroffenen Niere jedoch im Körper belassen. Wenn während der Operation der Tumor aus dem Nierengewebe entfernt wird, unterbricht der Chirurg in der Regel kurzfristig den arteriellen Blutfluss. Im nächsten Schritt werden die Wundränder aneinander genäht. Danach wird der Blutfluss über die Nierenarterie wieder freigegeben.

Dank der Robotertechnologie sind diese Operationsschritte so schnell durchführbar, dass die  Nierengefäße nur sehr kurz oder überhaupt nicht abgeklemmt werden müssen. Ähnliche Schritte sind bei einer offenen oder herkömmlichen laparoskopischen Operation nicht in derselben Geschwindigkeit und Präzision möglich.

Die robotergestützte nierenerhaltende Tumorentfernung (partielle Nephrektomie) wird durchgeführt bei gutartigen und bösartigen Nierentumoren in jeder Lokalisation, sofern die anatomischen Gegebenheiten dies ermöglichen. Auch plastische Operationen bei Nierenbeckenabgangsenge (Nierenbeckenplastik) werden mit dem da Vinci System roboterassistiert therapiert und behandelt.

Harnblasenkrebszentrum

Harnblasenkrebs ist der zweithäufigste bösartige Tumor in der Urologie. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 21.400 Männer und 7.300 Frauen daran. Aufgrund seiner hohen Neigung zum Wiederauftreten (Rezidiv) stellt er eine besondere Herausforderung in der urologischen Medizin dar.

Die Diagnose wird in der Regel durch eine endoskopischen Untersuchung durch die Harnröhre gestellt. Die Behandlung des Blasenkrebses besteht in der operativen Therapie. Innerhalb eines endoskopischen Eingriffs kann der Tumor durch die Harnröhre abgetragen werden. Dabei wird eine Gewebeprobe gewonnen. Das Ergebnis der Gewebeuntersuchung, der intraoperative Befund und ggf. die Diagnostik der umliegenden Regionen sind anschließend maßgebliche Faktoren für das weitere therapeutische Vorgehen.

Wird bei der endoskopischen Entfernung des Blasentumors ein Einbruch des Tumors in die Muskulatur der Harnblase oder eine so große Tumorausbreitung festgestellt, dass eine organerhaltende Therapie nicht vertretbar erscheint, so bieten wir unseren Patienten eine radikale chirurgische Entfernung der Harnblase (Cystektomie) mit einer für sie optimalen Harnableitung an.

    • Optimierte endoskopische Chirurgie unterstützt durch photodynamische Diagnostik unter TUR Blase
    • Bestmöglicher Schutz vor einem Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidivprophylaxe) durch die intravesikale Instillationstherapie (Chemotherapeutikum).
    • Bestmögliche Nachsorge durch hochauflösende, flexible Cystoskopie
    • Sicherer und effektiver Organerhalt der Harnblase
    • Effektivste Methode zur vollständigen Entfernung der Harnblase (DaVinci-assistiert oder offen) mit optimierter Harnableitung (kontinent/Neoblase oder inkontinent, Iliumconduit Ureterhautfistel) unter Berücksichtigung bestmöglicher Lebensqualität und biologischer Leistungsfähigkeit
    • Kombinierte, systemische Radiochemotherapie
    • Flexible endoskopische Cystoskopie-Nachsorge
    • Kooperative Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen bei Nachsorgekontrollen

    Hightech-Medizin und minimal-invasive Operationstechniken

    Neben der modernsten Diagnostik des Prostatakarzinoms mittels MRT-fusionierter perinealer Prostatabiopsie verfügen die SHG-Kliniken Völklingen über das modernste Operationssystem für die minimal-invasive Chirurgie, genannt ‘da Vinci‘. Im Gegensatz zur herkömmlichen konventionellen 3D- Laparoskopie überträgt dieses dreidimensionale System ein räumliches Bild ohne Hilfsmittel für den Operateur. Es bedingt hierdurch eine noch optimalere Sichtkontrolle der Instrumente im Operationsfeld.

    Das da Vinci-System besteht aus zwei Komponenten: einer Steuerkonsole, an welcher der Operateur sitzt und einer patientenseitig stehenden robotischen Operationseinheit. Unruhige sowie ruckartige Bewegungen des Operateurs werden vom System ausgeglichen. Weitere Vorteile sind die dreidimensionale Beweglichkeit der eingesetzten Instrumente mit einem Freiheitsgrad von 540°, eine 10-fache Vergrößerung sowie die dreidimensionale Darstellung des Operationsgebietes. Exakte, präzise Bewegungen der Mikroinstrumente gleichen kleinere Zitterbewegungen aus.

    Dr. med. Frank Uwe Alles, Chefarzt der Abteilung für Urologie in den SHG-Kliniken Völklingen, führt bereits seit 2001 laparoskopische Prostatektomien (damals Westpfalzklinikum Kaiserslautern) durch. Mit weit über 2.500 laparoskopischen Prostatektomien, seit 2013 auch mit einer 3D-Darstellung des Operationsgebietes, gehört er bundesweit zu den erfahrensten minimal-invasiv tätigen Operateuren auf diesem Gebiet.
    In der Laparoskopie und in der robotischen Chirurgie ist er Ausbildungs-Operateur und national sowie international im Einsatz. Da Vinci-Operationen werden an unserer Klinik seit Januar 2016 routinemäßig durchgeführt. Das gesamte Operationsspektrum der robotischen Chirurgie wird von 3 Operateuren bedient.

    Folgende Eingriffe werden auch als Routineeingriffe mit dem da Vinci OP-Roboter angeboten

    • radikale Prostatektomie (nervenschonend, Schnellschnittuntersuchung möglich)
    • Nephrektomie
    • Nierenteilresektion
    • Nierenbeckenplastik bei Nierenbeckenabgangsenge
    • Adrenalektomie (Nebennierenentfernung)
    • Adenomektomie bei großer benigner Prostatahyperplasie
    • Zystektomie (radikale Harnblasenentfernung)

    Vorteile der robotischen da Vinci Operationstechnik

    • kleinere Operationsnarben
    • weniger Blutverlust
    • geringerer Schmerzmittelbedarf
    • schnellere Erholung
    • kürzerer Krankenhausaufenthalt
    • bessere Frühkontinenz nach radikaler Prostatektomie
    • bessere Möglichkeiten der Schonung der Potenznerven

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