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Corona-Krise: Klinikum Merzig und Streit Gruppe unterstützen Landkreis beim Aufbau zusätzlicher Versorgungskapazitäten

Vor Ort (von links): Michael Zimmer (Verwaltungsdirektor des Klinikums Merzig), Armin Streit (Geschäftsführer Streit Gruppe), Anja Lippe (Leiterin Tagespflege Saarschleife), Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und SHG-Geschäftsführer Bernd Mege.

Merzig-Wadern. Das SHG-Klinikum Merzig unterstützt den Landkreis Merzig-Wadern beim weiteren Aufbau von Versorgungskapazitäten im Zuge der Corona-Krise. Die zusätzlichen Betten entstehen in den Räumen der Streit-Gruppe direkt neben der Liegendkrankeneinfahrt des Krankenhauses und sollen dann in Anspruch genommen werden, wenn das Klinikum Merzig sowie die Klinik Losheim am Rande ihrer Aufnahmekapazitäten angekommen sein sollten.

In einer hierzu erfolgten Pressemitteilung des Landkreises erklären Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und SHG-Geschäftsführer Bernd Mege: „Nach dem Aufbau von bis zu 50 zusätzlichen Betten in Gebäuden der Klinik ist eine Kapazitäten-Erweiterung um weitere 55 Betten im Bereich der Tagespflege Saarschleife (Streit Gruppe) vorgesehen. Die klinische Betreuung wird mit dem Klinikum Merzig und den personellen Kapazitäten des Katastrophenschutzes im Landkreis Merzig-Wadern erfolgen. Die Streit-Gruppe hat in Aussicht gestellt, das Versorgungszentrum ebenfalls mit bis zu 15 Personen (Krankenschwestern und Ärzte) zu unterstützen. Hierbei übernimmt das SHG-Klinikum die "Trägerschaft für Notkrankenhäuser".

Die Zusatzkapazitäten würden laut Schlegel-Friedrich und Mege dann in Anspruch genommen werden, wenn das SHG-Klinikum Merzig sowie die Klinik Losheim am Rande ihrer Aufnahmekapazitäten angekommen sind.

Landrätin Schlegel-Friedrich, die diese Lösung als zuständige Verwaltungschefin initiiert hat, ist überzeugt, dass diese für die potenziellen Patienten nahezu optimal ist: „Ich bin sehr froh, dass die gute Infrastruktur auf dem Gesundheitscampus Merzig uns diese Lösung ermöglicht hat. Die Klinik und der Landkreis können im Rahmen dieses Konzeptes die Patienten viel besser als in den vom Land vorgesehenen Hallen versorgen. Danke auch an Armin Streit, der durch die spontane Zusage seine Räumlichkeiten und auch Personal zur Verfügung zu stellen, die Umsetzung der Planung ermöglicht hat.“

Die Landrätin spricht auch allen Hilfsdiensten im Landkreis ihren Dank aus: „Sie unterstützen bereits jetzt das SHG-Klinikum und werden es auch im Hinblick auf das Versorgungszentrum tun. Für die hervorragende Zusammenarbeit bedanke ich mich bei allen.“

Für die Streit Gruppe formuliert ihr Geschäftsführer Armin Streit, auch Vorsitzender des Gesundheitscampus: „Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit mich mit meinen Kapazitäten in ein solches Konzept einzubringen. Es zeigt und unterstreicht noch einmal wie wichtig die bereits geübte gute Zusammenarbeit auf unserem Gesundheitscampus ist“.

 

Foto: Werner Klein/Landkreis Merzig-Wadern
14. April 2020