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Intensivstation der SHG-Kliniken Völklingen nimmt drei schwerkranke Covid-19-Patienten aus Grand Est auf

Völklingen. Die SHG-Kliniken Völklingen haben gemäß dem Wunsch der saarländischen Landesregierung schwerkranke Covid-19-Patienten aus der französischen Nachbarregion Grand Est aufgenommen. „Gestern haben wir zwei Patienten aus dem Regionalkrankenhaus in Metz übernommen, eine 68-jährige Frau und einen 58-jährigen Mann“, erklärt Koordinator Dr. Stephan Watremez, Oberarzt im HerzZentrum Saar. „Heute erwarten wir noch einen 53-jährigen Mann, der aus dem Krankenhaus in Forbach zu uns gebracht wird“.


Die drei Patienten aus Lothringen werden auf einer speziell für Covid-19-Patienten reservierten Intensivstation mit 12 Plätzen behandelt. Alle sind an Beatmungsgeräte angeschlossen. „Wir haben uns gerne in die Pflicht nehmen lassen“, betonen der Leiter der Intensivstation, Dr. Axel Tost, und der Ärztliche Direktor Professor Dr. Harald Schäfer. „Allein schon wegen der schwerkranken Menschen, denen wir so gut wie möglich helfen wollen. Aber auch als Zeichen unserer deutsch-französischen Freundschaft und dass uns an der der Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Kollegen in Grand Est viel liegt, gerade auch in diesen schweren Zeiten“.

Die SHG-Kliniken Völklingen sind neben dem Universitätsklinikum des Saarlandes und den Saarbrücker Winterbergkliniken eines der drei saarländischen Corona-Zentren, in denen schwerste Fälle behandelt werden. Zusätzlich zur Intensivstation für Covid-19-Patienten wurde auf dem Krankenhausgelände eine vom übrigen Klinikbetrieb separate Isolationsstation mit 22 Plätzen zur Aufnahme weiterer Corona-Patienten errichtet. Die Krankenbetten werden wie auf einer Intensivstation mit Monitoring zur Überwachung des Gesundheitszustandes der Patienten ausgestattet und erhalten in Kürze ebenfalls Beatmungsgeräte.

Der Station vorgeschaltet ist ein Zelt als Wartebereich. Die Kranken- und Rettungsdienste fahren es auf gesonderten und speziell ausgewiesenen Wegen an und kommen so mit dem übrigen Krankenhausbetrieb nicht in Berührung.   

Alle anderen Notfälle werden in den SHG-Kliniken wie bisher aufgenommen und behandelt.  


26. März 2020