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Andockwagen für Patientenbetten übergeben

Bei der Übergabe des Andockwagens auf der Intensivstation (v.l.n.r.): Stationsleiter Hans-Peter Schumacher, Dr. Nikolaus Hans, Evi Maringer, Pflegedirektor Ulrich Reutler und Michael Zimmer.

Spende des Fördervereins sorgt für zusätzliche Sicherheit bei Intensivtransporten

 

Merzig. Der Förderverein des SHG-Klinikums Merzig hat dem Krankenhaus einen Andockwagen für Patientenbetten gestiftet. Auf dem mobilen Wagen können beim Patiententransport innerhalb des Hauses medizinische Geräte mitgeführt werden, etwa wenn es zu Spezialuntersuchungen geht und die Patienten weiterhin intensiv überwacht und versorgt werden müssen.

Auf dem Wagen finden neben einem Überwachungsmonitor für EKG, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Blutdruck auch ein Defibrillator, ein mobiles Beatmungsgerät und ein Notfallkoffer Platz. Alle Geräte können netzunabhängig gut eine Stunde lang betrieben werden, sodass eine mobile Intensivüberwachung und -betreuung auch außerhalb der Station gewährleistet ist.

„Der Wagen ist innerhalb von Sekunden ans Bett angedockt. Man muss nur noch den Patienten an die Geräte anschließen“, freut sich der Leiter der Intensivstation, Hans-Peter Schumacher, bei der Übergabe. Bett und Wagen lassen sich zusammen als fest verbundene Einheit durchs Haus schieben. „Das bedeutet mehr Sicherheit für die Patienten, denn nichts mehr kann verrutschen oder gar herunterfallen, und es stellt auch eine Arbeitserleichterung für die Pflegemitarbeiter der Intensivstation dar“, erläutert Dr. Nikolaus Hans, auch stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins. 
 
Rund 4500 Euro kostete der Andockwagen. Das Geld stammt aus Beiträgen der 110 Mitglieder wie auch aus Spenden, erklärte die Vorsitzende des Fördervereins, Evi Maringer. Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, im Klinikum und dem ihm angeschlossenen Seniorenzentrum von Fellenberg Stift überall dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird, jedoch keine gesetzlichen Mittel vorhanden sind. „Wir sind dem Förderverein sehr dankbar“, betonte Verwaltungsdirektor Michael Zimmer. „Er hilft Dinge zu verbessern, die durch die reine Krankenhausfinanzierung nicht zu leisten sind.“     
 


Foto: Alexandra Broeren/SHG
16. Dezember 2019