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58_Schichtarbeits-Projekt festigt wichtige Erkenntnisse

 

Schichtarbeits-Projekt festigt wichtige Erkenntnisse

Dr. Elena Kreutzer und Dr. Volker Hielscher (l.) vom Saarbrücker iso-Institut übergaben den Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen an Verwaltungsdirektor Edgar Mertes.

SHG-Kliniken Völklingen verstärken ihr Angebot zur Gesundheitsförderung von Mitarbeitern – Abschlussbericht und Handlungsempfehlungen übergeben  
 

Völklingen. Im Schichtdienst tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Einfluss auf die Gestaltung ihrer Dienstpläne nehmen können. Und sie sollen schon in ihrer Ausbildung lernen, was man selbst tun kann, um gut mit Schichtarbeit umgehen zu können. Indem sie beispielsweise einen bewussten Umgang mit Ernährung, Schlaf oder auch Stress einüben und pflegen.

Das sind zwei der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt „Gute Schichtarbeit in gesunden Organisationen“, an dem neben den Unternehmen STEAG, Arcelor Mittal und Ejot auch die SHG-Kliniken in Völklingen teilnahmen. Den Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen, übergaben jetzt Dr. Volker Hielscher und Dr. Elena Kreutzer vom Saarbrücker iso-Institut an die Kliniken. Das Institut hatte die Projektarbeit, die vor Ort unter Leitung von Oliver Steffen von über 40 Klinik-Mitarbeitern geleistet wurde, wissenschaftlich begleitet. Die Projektgruppe hatte dabei auch die Gelegenheit, die Schichtdienst-Praxis bei den anderen Projektpartnern kennenzulernen.

Grundsätzlich ging es darum, Unterstützungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter zu entwickeln, damit Schichtarbeit weniger belastend ist und gesundheitliche Risiken minimiert werden. Da sind die SHG-Kliniken Völklingen schon weiter als andere: „Dienstplangestaltung in Eigenverantwortung“ heißt die bereits seit einigen Jahren geübte Praxis, bei der Beschäftigte Einfluss auf die Gestaltung ihrer Schichtarbeit nahmen können.

Die Projektteilnehmer haben einiges an Ergebnissen vorzuweisen. So wurden etwa Pflegehilfsmittel systematisch erfasst und in einer für allen Stationen transparenten Übersicht dargestellt, eine „Gesundheitswerkstatt“ für Mitarbeiter sowie thematische Workshops in der Krankenpflegeschule am Hause durchgeführt. Einmünden werden die Erkenntnisse aus dem Projekt auch in neue Angebote zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter zu den Themen Ernährung, Schlaf, Stress, Achtsamkeit und Tabak-Entwöhnung.  
    
„Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren wird die Schichtarbeit allmählich belastend“, weiß Verwaltungsdirektor Mertes aus Gesprächen mit Mitarbeitern. „Da ist es gut schon früh zu wissen, wie man gegensteuern kann, um noch lange Freude am Beruf zu haben“.

Mehr unter:

https://www.inqa.de/DE/Mitmachen-Die-Initiative/Foerderprojekte/Projektdatenbank/gute-schichtarbeit-in-gesunden-organisationen.html
         


Foto: SHG/Harald Kiefer
28. Oktober 2019