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47_Erstes deutsch-französisches Lexikon für Pflegeberufe

 

Erstes deutsch-französisches Lexikon für Pflegeberufe

Präsentieren stolz das erste deutsch-französische Lexikon für Pflegeberufe (v.r.n.l.):Monika Klein, Audrey Mahraoui, Monika Bachmann, Fabiola Ellermann, Bernd Mege, Christine Berwanger, Helmuth Becker und Arielle Sac-Épée.
Dokument guter nachbarschaftlicher Zusammenarbeit: Zum Abschluss der Feier stellten sich alle französischen und deutschen Akteure und Unterstützer des Gemeinschaftswerks den Fotografen.

Ministerin Monika Bachmann überreichte die ersten Exemplare des grenzüberschreitenden Gemeinschaftswerks

Völklingen/Saargemünd.
Von der „Aufnahme eines Patienten“ („l‘admission d‘un patient“) bis zu „les abrévations“ („Abkürzungen“) reicht das deutsch-französische Lexikon für Pflegeberufe, das von nun an Pflegekräften beiderseits der Grenze ein hilfreicher Begleiter sein soll. Besonders dann, wenn man im Nachbarland arbeitet oder mit Patienten von der anderen Sprachenseite zu tun hat.

Das handliche, 108 Seiten starke und mit Schaubildern angereicherte Lexikon im Taschenbuchformat umfasst hunderte von Wörtern oder Begriffen rund um die Pflege. Entstanden ist es in der seit Jahren bestehenden guten Zusammenarbeit zwischen den SHG-Kliniken Völklingen und der Krankenpflegeschule in Saargemünd (IFSI). Die Autoren, Christine Berwanger und Helmuth Becker, koordinieren auf der jeweiligen Seite den Austausch von Pflegeschülern.

Die ersten, die von dem neuen Lexikon profitieren, sind zwei in den SHG-Kliniken Völklingen neu eingestellten Absolventinnen des IFSI, Fabiola Ellermann und Audrey Mahraoui. Unter großem Beifall übergab Gesundheitsministerin Monika Bachmann den beiden jungen Frauen jeweils ein Exemplar des Gemeinschaftswerks. Bachmann, deren Ministerium die Druckkosten übernommen hatte, zeigte sich sehr erfreut über das Zustandekommen: „Mit diesem Nachschlagewerk wird ein weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Kooperation mit grenzüberschreitendem Mehrwert im Bereich der Krankenpflege gelegt“.

Christine Berwanger und Helmuth Becker ließen es sich nicht nehmen, die ersten Exemplare zu signieren, Autogramme der Gesundheitsministerin waren ebenso erwünscht. Unter den Anwesenden, zumeist Auszubildende, ihre Stationsleitungen und ihren Lehrern, waren natürlich auch Gäste aus Saargemünd. In ihren Grußworten betonten Jean-Claude Kneib, Direktor des dortigen Krankenhauses, die Völklinger Pflegedirektorin Monika Klein, die Direktorin der Krankenpflegeschulen Saargemünd und Forbach Arielle Sac-Épée, sowie Roland Roth, der Präsident des Kommunalverbandes Saargemünd und Umgebung und SHG-Geschäftsführer Bernd Mege den festen Willen, die gute Zusammenarbeit weiter fortzusetzen.      

Die Partnerschaft zwischen den Völklinger Kliniken und der Krankenpflegeschule des Hospitals in Saargemünd besteht seit 2008. Das Projekt, das damals dazu gedacht war, Praktika beim Nachbarn zu bieten, ist mit den Jahren kontinuierlich gewachsen und wurde im vergangenen Jahr von der Europäischen Union für seinen innovativen Charakter ausgezeichnet. Derzeit wird die grenzüberschreitende Partnerschaft in der Aus- und Fortbildung durch das Interreg-Programm Großregion 2014-2020 gefördert.


Fotos: Harald Kiefer/SHG
4. September 2019