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MOSAR-Vereinbarung unterzeichnet

13.6.2019, Saarland Heilstätten GmbH

Zwischen dem Saarland und Frankreich gibt es künftig in vielen Fällen grenzüberschreitend ärztliche Hilfe. Ein entsprechendes Abkommen, an dem auch die SHG-Kliniken Völklingen beteiligt sind, wurde in Forbach unterzeichnet. Es gilt zunächst für den Regionalverband Saarbrücken und die Gemeinden Gersheim und Mandelbachtal sowie für die Ostmoselgemeinden in Frankreich, darunter Forbach und Saargemünd. Künftig können Patienten der Kardiologie, der Neurochirurgie und bei Mehrfachverletzungen Gesundheitsleistungen im Nachbarland nutzen. Eine Genehmigung der Kasse ist vorab nicht mehr nötig.

„Was lange währt, wird endlich gut“, freute sich Gesundheitsministerin Monika Bachmann auch unter Verweis auf die Vorreiterrolle der SHG-Kliniken Völklingen, die bereits seit einigen Jahren zwei grenzüberschreitende Kooperationen pflegen. Und Staatssekretär Dr. Thomas Gebhardt vom Bundesgesundheitsministerium betonte, dass es nach einem Herzinfarkt keine Rolle spielen dürfe, „ob das nächste Herzzentrum in Deutschland oder in Frankreich steht, entscheidend ist, dass der Patient optimal behandelt wird“.

Unterzeichner des Vertrags sind neben den Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und dem Eurodistrikt SaarMoselle die beteiligten Krankenhäuser. Das sind auf der französischen Seite das Centre Hospitalier Intercommunal Unisanté de Forbach-Saint Avold, das Centre Hospitalier de Sarreguemines sowie das Hospital Freyming-Merlebach und auf deutscher Seite das Klinikum Saarbrücken und die SHG-Kliniken Völklingen. Für letztere unterschrieb Geschäftsführer Bend Mege die Vereinbarung (siehe Foto). Mehr zu der Vertragsunterzeichnung und den Inhalten finden Sie unter „Presseschau“.