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13_SHG_Verabschiedung Alfons Vogtel als GF

 

„Merci Alfons!“

SHG-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Gillo bedankte sich bei Alfons Vogtel mit einem nostalgischen Abschiedsgeschenk.
Vogtel mit Gesundheitsministerin Monika Bachmann und dem früheren saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller.
Das Abschiedsgeschenk von Geschäftsführer Bernd Mege kam auch bei Vogtels Ehefrau Evi gut an.
Zahlreiche Weggefährten waren zu der Verabschiedungsfeier gekommen.
Blick über die Gästeschar im Kongresszentrum der SHG-Kliniken Völklingen.

SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel in den Ruhestand verabschiedet

Völklingen.
Er habe nicht vor, „den Frühstücksdirektor zu spielen“, hatte Alfons Vogtel anlässlich seines Eintritts in die Geschäftsführung der SHG im April 2007 öffentlich bekundet. Das sollte sich bewahrheiten, wie jetzt, knapp zwölf Jahre später, sein Nachfolger Bernd Mege, SHG-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Gillo und Gesundheitsministerin Monika Bachmann bei der feierlichen Verabschiedung Vogtels gerne bestätigten. Dass der SHG-Konzern heute so gut dastehe, sei in hohem Maße Vogtel mit zu verdanken, so Gillo. Deshalb ein herzliches „Merci, Alfons!“

„Beharrlich, aber immer auch kompromissbereit“ sei der scheidende 66-Jährige für die SHG eingetreten, betonte die Gesundheitsministerin. Der „exzellente Netzwerker“ habe die Kontakte aus seiner Zeit als Landtagsabgeordneter gut zu nutzen gewusst. „Er war zielorientiert, authentisch und konnte, wenn notwendig, schnell entscheiden“, lobte Bernd Mege, seit 1. Januar solo in den Fußstapfen Vogtels.     

Vogtel hatte im Verlauf seiner Dienstjahre die Konzerngeschäfte mehrfach allein geführt. „Da oben war es manchmal ganz schön einsam, gerade bei schwierigen Entscheidungen“, erinnert er in seinen Dankesworten. „Da war es gut, auf loyale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen zu können. Ihnen gilt mein ausdrücklicher Dank, ebenso den Aufsichtsräten der SHG für die kritisch-konstruktive Begleitung unserer Arbeit“.


In zwölf Jahren viel bewegt

Zahlreich sind die Initiativen und Projekte, die Vogtel bei der SHG angeschoben oder mit bewegt hat. Zu seinen herausragenden Verdiensten zählt beispielsweise die Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft des Klinikums Merzig. Zahlreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den SHG-Klinikstandorten Saarbrücken, Völklingen, Merzig und Idar-Oberstein fallen in seine Ägide. Besonders vorausschauend sein Einsatz als Mitbegründer der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland (BAGSS) sowie bei den Gründungen der SHG Bildung und der SHG-Akademie für Führungskräfte. Früh der Tatsache bewusst, dass der Mangel an Ärzten und Pflegekräften weiter um sich greifen wird, hat Vogtel Kooperationen in Rumänien mit der Universität Craiova zur Gewinnung von Ärztenachwuchs und mit den Sanitätsschulen in Targu-Jiu zur Gewinnung von Pflegekräften abgeschlossen.

In Erinnerung bleiben wird auch seine spontane Hilfsbereitschaft, so etwa durch eine Kooperation mit dem Psychiatrischen Krankenhaus in Erbil in der autonomen Provinz Kurdistan in Syrien sowie durch die  Bereitstellung von Fachkräften der SHG-Kinder- und Jugendpsychatrie für das Vorclearingzentrum des Saarlandes in Tholey in der Folge des Flüchtlingszustroms von 2015. Auch die Krankenhausplanung des Landes trägt Vogtels Handschrift, sei es in der Vertretung der Interessen der SHG oder der Saarländischen Krankenhausgesellschaft insgesamt, die er von 2012 bis 2014 und von Mitte 2017 bis Oktober 2018 als ehrenamtlicher Vorsitzender anführte.


Zahlreiche Gäste, viele gute Wünsche

Zahlreich die Gäste der Abschiedsfeier, darunter auch der ehemalige saarländische Ministerpräsident Peter Müller, und zahlreich die Geschenke, die den Abschied aus dem Berufsleben versüßen sollten: Mege überreichte dem Wanderfreund Vogtel den neuen Saarland-Merian mit Ausflugstipps inklusive etwas Barem zur Wegzehrung, und von Peter Gillo bekam er den Nostagie-Bildband „Minirock und Literbombe“ über die 60er Jahre im Saarland mit einer Widmung von Herausgeber Reinhard Klimmt.

Fotos: SHG/Harald Kiefer    
25. Februar 2019


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