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Klinikum Merzig: Bettenzuwachs bringt zusätzlichen Raumbedarf

Beim Neujahrsempfang im Klinikum Merzig (von links): Bernd Mege, Christian Finkler, der Ärztliche Direktor Professor Dr. Matthias Strittmatter, Bürgermeister Marcus Hoffeld und Dr. Nikolaus Hans, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins.

Merzig. Der neue saarländische Krankenhausplan hat dem Klinikum Merzig ein Plus von insgesamt 22 Planbetten in den Abteilungen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie in der Palliativmedizin beschert. „Das heißt aber auch, dass wir zusätzlichen Platz brauchen“, erklärte SHG-Geschäftsführer Bernd Mege beim Neujahrsempfang im neuen Personalcasino. Erweiterungsmöglichkeiten würden derzeit Zeit geprüft. Investitionsbedarf sieht Mege auch in Sanierungen an den historischen Gebäudeteilen. Hierzu soll zunächst ein Gutachten erstellt werden.

Wirtschaftlich sei das Klinikum „einigermaßen aus dem Defizit-Schlamassel der Jahre 2014 und 2015“ heraus, so Mege weiter. Auch die Stimmung unter den Beschäftigten habe sich deutlich verbessert. „Wir haben eine positive Diskussions- und Streitkultur und es findet echte Veränderung statt“. Das Haus sei gut aufgestellt und man müsse sich vor niemandem verstecken, unterstrich der stellvertretende Verwaltungsdirektor Christian Finkler. Lobende Worte gab es auch von Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld: „Ich habe das Krankenhaus auch als Patient kennengelernt. Die Behandlung war erfolgreich, die Pflege war prima und das Essen hat geschmeckt“.

Foto: SHG/Harald Kiefer
28. Januar 2019


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