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Mit der Fahrrad-Rikscha in die Stadt

Inge Maas genießt das Probesitzen in der Fahrrad-Rikscha. Dahinter freuen sich (v.l.n.r.) Einrichtungsleiter Ronald Herrmann, Pflegedienstleiterin Katja Folz, SHG-Geschäftsführer Bernd Mege, die Fahrer Marc Neumann, Manuel Hüther, Arrache Haddou und der stellvertretende Verwaltungsdirektor des Klinikums Merzig, Christian Finkler.

Bewohner des Seniorenzentrums von Fellenberg Stift freuen sich über ihr umweltfreundliches Taxi

Merzig. Wohin soll die Fahrt gehen? „Am liebsten einmal rund um die Stadt“, lacht Inge Maas. Die 78-Jährige aus Mettlach freut sich wie viele ihrer Mitbewohner im Merziger Seniorenzentrum von Fellenberg Stift über die neue Errungenschaft des Hauses, eine umweltfreundliche Fahrrad-Rikscha. Das trendige Gefährt, liebevoll „Felli-Mobil“ genannt, wird zukünftig im Stadtbild häufiger zu sehen sein.

„Man kann damit sehr viel machen“, sagt SHG-Geschäftsführer Bernd Mege, auf dessen Initiative hin das schicke Fortbewegungsmittel angeschafft wurde. „Zum Einkaufen fahren, zum Arzt, in den Stadtpark oder ins Eislokal, ganz so wie die Senioren es wünschen“. Ein Verdeck schützt vor zu viel Sonne oder Regentropfen.

Zwei Personen passen vorne aufs Fahrradtaxi. Bei Steigungen hilft ein Elektromotor, mit dem das auch auf Sicherheit bedachte Gefährt eines dänischen Herstellers ebenso ausgestattet ist. „Und es passt in jeden Lift und kann somit die Fahrgäste auch an jeder Stelle im Haus abholen“, freut sich Manuel Hüther. Der Organisator des Rikscha-Projekts und Student der Sozialen Arbeit an der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland BAGSS ist zusammen mit Betreuungskraft Marc Neumann und Servicekraft Arrache Haddou einer der jetzigen drei Fahrer auf dem Sattel hinter den Fahrgastplätzen.

Lebensqualität vermitteln, den Kontakt der Älteren zum Alltag draußen nicht abreißen lassen – das ist der tiefere Sinn der auch auf Nachhaltigkeit bedachten Anschaffung, erklärt Einrichtungsleiter Ronald Herrmann. Es werden auch noch ehrenamtliche Fahrer für diesen Senioren-Dienst gebraucht. Sie werden vor dem Einsatz geschult und eingewiesen. Interessierte können sich melden bei Manuel Hüther, Telefon +49(0)6861/705-6000, oder Ronald Herrmann Telefon +49(0)6861/705-6722.

Foto: SHG/Harald Kiefer   
3. September 2018


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