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24_MZG_Standortjumiläum

 

Die Zukunft fest im Blick

Auf eine gute Zukunft: Es war ein weiterer heißer Sommertag, und so prostete man sich mit Mineralwasser zu. Von links nach rechts: Bürgermeister Marcus Hoffeld, der stellvertretende Verwaltungsdirektor Christian Finkler, Pflegedirektor Ulrich Reutler, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, Gesundheitscampus-Vorsitzender Armin Streit, Bernd Mege und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Matthias Strittmatter.
Zur Eröffnung der Feier waren zahlreiche Gäste ins Festzelt im Innenhof des Klinikums gekommen.

SHG-Klinikum Merzig feierte 20-jähriges Standortjubiläum

Merzig. Vor knapp 20 Jahren, genau am 19. September 1998, nahmen die SHG-Kliniken Merzig von Fellenberg-Stift nach nur dreijähriger Umbauzeit an ihrem neuen Standort in der Triererstraße offiziell ihren Betrieb auf. Formell war es der Zusammenschluss des ehemaligen Kreiskrankenhauses mit dem ehemaligen Landeskrankenhaus. Die Verschmelzung von alter und neuer Bausubstanz war vor allem auf die Patienten ausgerichtet und brachte deutlich mehr Platz und Komfort für Aufenthalt und medizinische Versorgung.    
 
Beim Standortjubiläum erinnerte SHG-Geschäftsführer Bernd Mege - damals als stellvertretender Verwaltungsdirektor mitverantwortlich für die Organisation - an den finalen Umzug binnen eines Tages vom alten Krankenhaus in der Torstraße hin ins neue Domizil: „Polizei, Hilfsdienste, THW, Feuerwehr, unsere Mitarbeiter und viele Helfer mehr haben damals eine Riesenleistung vollbracht“.
 
Der Feier im Innenhof des Klinikums war eine Gesundheitswanderung unter Führung von Klaus Britten vorangegangen. Dabei bot sich für den Gesundheitscampus Merzig eine gute Plattform, parallel zur Jubiläumsveranstaltung sein Dienstleistungsangebot zu zeigen. Die Teilnehmer konnten sich dabei von den guten Fortschritten des 2015 ins Leben gerufenen Campus überzeugen. In dem ideellen und räumlichen Zusammenschluss von Organisationen und Dienstleistern rund um das Gesundheitswesen unter Mitwirkung der städtischen Wirtschaftsförderung spielt das Klinikum eine ganz zentrale Rolle.
 
Der heutige Standort des Klinikums Merzig hat einen historischen Hintergrund, der bekanntlich bis in das Jahr 1876 zurückreicht, auch daran erinnerte Bernd Mege in seiner Ansprache vor den zahlreichen Gästen. Von der Gründung der damaligen Preußischen Provinzialirrenanstalt bis zur saarländischen Psychiatriereform in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sei es ein langer und mitunter steiniger Weg hin zur eigentlich selbstverständlichen Achtung der Würde und Rechte auch psychiatrisch kranker Menschen gewesen.
 
„Heute sind wir froh darüber, dass hier ein Krankenhaus mit einem Angebot der Schwerpunktversorgung, zugleich auch akademisches Lehrkrankenhaus, zusammengewachsen ist“, betonte Mege. „Wir verfügen damit über eine hohe Professionalität und richten unseren Blick klar nach vorne. Das Klinikum Merzig hat ein breit aufgestelltes Leistungsportfolio mit Kardiologie und Gastroenterologie, Palliativmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Neurologie mit Stroke Unit und Neurologischer Frührehabilitation, Psychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie. Anästhesie, Intensivmedizin und radiologische Diagnostik runden das Fachspektrum der Klinik ab“. 
 
Mege bedankte sich auch bei der Stadt und dem Landkreis für die nachhaltige Unterstützung: „Wir freuen uns über die kurzen Wege und arbeiten eng zusammen“. Er könne - auch aus eigener Erfahrung heraus - „das Haus mit bestem Wissen und Gewissen empfehlen“, betonte Bürgermeister Marcus Hoffeld. „Wir sind sehr stolz auf dieses Haus, und ziehen bei der Entwicklung des Gesundheitscampus alle an einem Strang“.                        
 
Im Zelt am Klinikum wurden Eintopf, Spießbraten und mehr geboten. Die Besucher hatten auch die Gelegenheit, das Psychiatrie-Museum zu besichtigen und sich an den Info-Ständen der Kooperationspartner des Gesundheitscampus zu informieren. mpr

Fotos: SHG/Harald Kiefer
17. August 2018


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