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Neurologe des Klinikums Idar-Oberstein unterstützt Gesundheitsversorgung im Oman

Die Delegation mit Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (Bildmitte) an der Spitze wurde freundlich begrüßt. Rechts PD Dr. Martin Eicke und Dr. Joe Weingarten, im Ministerium Leiter der Abteilung Innovation.
Foto: Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz

Idar-Oberstein. Die Verbesserung der Schlaganfallversorgung war Ziel eines Besuchs des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministers Dr. Volker Wissing im Oman. Dabei wurde eine Kooperationsvereinbarung mit dem omanischen Gesundheitsminister Dr. Ahmed bin Mohammed Al Saidi unterzeichnet. Mit an Bord war der Chefarzt der Neurologie des Klinikums Idar-Oberstein, PD Dr. Martin Eicke.

Bei der 2. Deutsch-Omanischen Schlaganfallkonferenz anlässlich dieses Besuchs stellte Dr. Eicke Möglichkeiten der telemedizinischen Schlaganfallversorgung und Anforderungen an die Qualitätssicherung vor. Telemedizin kann die flächendeckende Versorgung unterstützen. Um die Qualität der Schlaganfallbehandlung zu gewährleisten, müssen wie in Rheinland-Pfalz kontinuierlich Qualitätsdaten erfasst und ausgewertet werden. Die Versorgung muss von der Aufklärung der Bevölkerung über die Organisation des Rettungswesens, die Arbeit der Stroke Units bis zur Rehabilitation und Prävention reichen.

Im Sultanat Oman wurden im Zuge der Kooperation mittlerweile vier spezialisierte Schlaganfallzentren (Stroke Units) aufgebaut. Der Konferenz gingen Aktionen zur Öffentlichkeitsarbeit voraus, damit die Bevölkerung Schlaganfälle erkennt und Betroffene sofort mit dem Rettungswagen in die nächste Stroke Unit bringen lässt. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern soll durch viele einzelne Angebote weitergeführt und als ein Beispiel zur Verbesserung der Versorgung auch für andere Länder genutzt werden.  

Dr. Eicke erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Angebote neben dem Nutzen für die Patienten auch Exportchancen für deutsche Unternehmen eröffnen. Der Einsatz der Telemedizin kann außerdem auch in Deutschland gerade in ländlichen Regionen große Verbesserungen bieten.

Foto: Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz
26.3.2018


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