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Pflegekräfte nachts nicht mehr alleine

Bei der Unterzeichnung (von links): Michael Quetting, Alfons Vogtel, Ministerin Bachmann, Bernd Mege, Sandra Bollinger-Drudi, Frank Hutmacher und Rudolf Altmeyer.

SHG und ver.di unterzeichneten Vereinbarung für verbesserte Personalisierung im Krankenhaus


Saarbrücken.
Die SHG-Kliniken Völklingen sind das erste Krankenhaus in Deutschland, in dem die Pflegekräfte nachts nicht mehr allein arbeiten werden. Eine Vereinbarung hierzu haben die Saarland-Heilstätten GmbH und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am 1. März im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum „Monat der Pflegeberufe“ in der Saarbrücker Congresshalle getroffen. Die SHG-Geschäftsführer Bernd Mege und Alfons Vogtel sowie Frank Hutmacher und Michael Quetting von ver.di unterzeichneten die Vereinbarung im Beisein der Vertreter der Betriebsparteien, Verwaltungsdirektor Rudolf Altmeyer und der Betriebsratsvorsitzenden Sandra Bollinger-Drudi. Diese sind nun beauftragt, eine entsprechende Betriebsvereinbarung abzuschließen. Auch Sozial- und Gesundheitsministerin Monika Bachmann setzte ihre Unterschrift unter die Vereinbarung und dokumentierte damit ihre Unterstützung.    

SHG und ver.di verstehen die Maßnahme zum Wohle der Patienten und mit dem Ziel, die Beschäftigten in den Krankenhäusern zu entlasten. Seit Oktober 2017 hatten ver.di und SHG eine Prozessvereinbarung getroffen, um die Beschäftigten der SHG-Kliniken zu entlasten. Aktuell arbeitet man an der Realisierung eines Pools für Pflegekräfte. Expertise für eine praxisnahe Umsetzung holte man sich an der Mainzer Universitätsmedizin.

„Wir unterscheiden uns in unseren Forderungen nur unwesentlich von ver.di“, sagte SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel. „Für uns kommt allerdings hinzu, dass wir das Gewünschte auch finanzieren müssen“. Verwaltungsdirektor Rudolf Altmeyer sagte, dass künftig mindestens zwei Pflegekräfte nachts auf Station zusammenarbeiten würden. Bis auf eine Station werde das in Völklingen auch schon seit einiger Zeit praktiziert. „Wir müssen nur auf einer Station noch nachpersonalisieren, und das wird schnellstmöglich passieren“, so Altmeyer.

Die SHG-Geschäftsführer Bernd Mege und Alfons Vogtel betonen, dass für eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie eine schnellstmögliche Attraktivitätssteigerung für den Pflegeberuf, zum Wohle der Patienten, die derzeitigen finanziellen Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung optimiert werden müssen.

Foto: Harald Kiefer/SHG
2.3.2018


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