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Viel Information rund ums Herz und ein stolzer Blick zurück

Beim Rundgang konnten die interessierten Besucher zahlreiche Informationen sammeln, hier beispielsweise über den Einsatz und die Funktionsweise von Herzschrittmachern.

Tag der Offenen Tür in der Kardiologie des Herzzentrums Saar fand großen Anklang

Völklingen. Um Herzschwäche, Herzklappen und das Zusammenspiel von Herz und Psyche ging es beim Tag der Offenen Tür der Kardiologie des Herzzentrums Saar. Die Themen sind gefragt, und so konnten die Chefärzte Dr. Cem Özbek und Prof. Dr. Ralf Seipelt im Kongresszentrum der SHG-Kliniken Völklingen viele interessierte Gäste begrüßen. Zudem blickte die Kardiologie auf ihr 40-jähriges Bestehen zurück. Gesundheitsministerin Monika Bachmann überbrachte die Grüße der Landesregierung.     

„Kardiologie und Herzzentrum haben ein ausgezeichnetes Renommee auch über die Landesgrenzen hinaus“, würdigte Bachmann die immense Aufwärtsentwicklung über die vier Jahrzehnte. Das Angebot der Kardiologie sei hervorragend, das Herzzentrum auch ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit mit Frankreich. Chefarzt Özbek erinnerte in seinem Überblick über 40 Jahre Kardiologie an die Anfänge. Es sei einst ein mutiger Schritt gewesen, die Chirurgie abzugeben und stattdessen verstärkt auf die Kardiologie zu setzen - eine weise Entscheidung, wie sich im Nachhinein erwiesen habe, und eine, die eng mit dem Namen des ehemaligen SHG-Geschäftsführers Paul Quirin verbunden ist.         

Kein Tag der Offenen Tür ohne Fachvorträge. Oberarzt Dr. Sascha Bastian etwa referierte über Herzschwäche. Die Herzinsuffizienz ist eine Folgeerkrankung, ausgelöst etwa durch Bluthochdruck, Diabetes oder verkalkte Herzkranzgefäße. Die unzureichende Versorgung des Körpers mit Sauerstoff kann unter anderem zu Atemnot bei körperlicher Belastung führen. Je früher die Krankheit erkannt werde, desto besser sei sie behandelbar, betonte Bastian. Die Behandlung der Ursachen, Medikamente oder eine Herzschrittmachertherapie helfen. Der Patient ist aber auch selbst gefordert. Er sollte aufs Rauchen verzichten, den Alkoholkonsum und die Kochsalzzufuhr begrenzen. Bewegung hilft ebenfalls.

Nach den Vorträgen waren auch die Experten an den Informationsständen gefragt, so bei den Herzgruppen Saar, bei der Deutschen Herzstiftung, bei Herz Gesund und dem Förderverein des Herzzentrums. Führungen waren ebenfalls im Angebot. Besichtigt werden konnten zum Beispiel Herzkatheterlabor und Schlaganfall-Spezialeinheit. Auch die kostenlosen Gesundheitschecks wurden fleißig genutzt. Der Body-Mass-Index sowie die Werte für Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin wurden direkt auf der Rückseite des Veranstaltungs-Faltblatts eingetragen.

Fotos: SHG/Harald Kiefer
20.11.2017

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