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31_VK_Herzzentrum Förderverein 25 Jahre

 

Gutes tun, damit andere Gutes tun können

Mit der 10 000-Euro-Spende, die Paul Quirin an Dr. Cem Özbek und Professor Dr. Ralf Seipelt (l.) überreichte, konnte eine transportable Herz-Lungenmaschine angeschafft werden.

Gesellschaft zur Förderung des Herzzentrums Saar feierte 25-jähriges Bestehen

Völklingen. Den Leitspruch zur Jubiläumsfeier war beim Philosophen Novalis entlehnt: „Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens“. Dieses Herz schlägt kräftig: Seit 25 Jahren hilft die „Gesellschaft zur Förderung des HerzZentrums Saar“ immer aus, wenn die reguläre Finanzierung der SHG-Kliniken Völklingen für ein Vorhaben ihres Herzzentrums nicht ausreicht. Beispielsweise für Patientenseminare, für teure medizinischen Geräte oder für die Beteiligung an Forschungsvorhaben.

Was vor 25 Jahren mit elf Gründungsmitgliedern begann, ist inzwischen zu einer 411 Mitglieder starken Gemeinschaft gewachsen. Eine der wichtigsten Aktivitäten des Vereines ist die Mitfinanzierung von bislang 50 Patienten-Infotagen, die auch an den anderen Standorten der SHG-Kliniken stattfinden, berichtete der Vorsitzende Paul Quirin. Zweimal jährlich erscheint das „Herzblatt“, die Zeitschrift des Fördervereins.

Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist dem Verein ein Anliegen. So wurde ein Jahr lang die Stelle einer Kooperationsbeauftragten finanziert, außerdem ein Jahresstipendium für einen ausländischen Kardiologen ermöglicht. Darüber hinaus unterstützt der Verein Herzsportgruppen und bringt Kunst und Kultur ins Herzzentrum. Die Mitglieder der Gesellschaft erhalten im Gegenzug Notfallausweise und die Möglichkeit zu kostenlosen Beratungsgesprächen mit den Chefärzten der Klinik.

Zu den aktuellen Vorhaben des Vereins gehören die Förderung der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, eine französische Version der eigenen Website und die Vorstellung seiner Förder-Arbeit im Krankenhaus von Sarreguemines.

Kurze Fachvorträge bereicherten die Feier. Die Aufgaben der Psychokardiologie und den Zusammenhang zwischen Psyche und Herz erläuterte Dr. Claudia Birkenheier, Chefärztin der Psychiatrischen Klinik. Kardiologie-Chefarzt Dr. Cem Özbek ließ den immensen Aufschwung seines Fachs Revue passieren, der 1977 mit einem ersten in der Schweiz hergestellten Ballonkatheder begann und mit Stent, Tavi und Mitraclip noch lange nicht an seinem Ende angelangt ist. Özbeks besonderer Dank galt Paul Quirin auch in dessen Eigenschaft als früherer Geschäftsführer der SHG: „Als Herr Quirin - um 1977 ein marodes Krankenhaus zu retten - die Entscheidung traf, eine kardiologische Abteilung zu eröffnen, wusste niemand, dass die Ballonerweiterung eine derartige Entwicklung nehmen würde.“

„Die Stärke unseres Hauses ist, dass für die Patienten das jeweils beste Verfahren zur Behandlung ausgesucht wird“, betonte Professor Dr. Ralf Seipelt, Chefarzt der Herz- und Thoraxchirurgie. Seipelt dankte dem Förderverein für die großzügige Spende über rund 10.000 Euro, dank der eine transportable Herz-Lungenmaschine angeschafft werden konnte. Bereits in der ersten Woche seines Einsatzes habe das so genannte ECMO-Gerät das Leben eines 40jährigen Mannes retten können.

Fotos: SHG
13.11.2017

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