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Land fördert Servicestelle „Familie und Beruf“ am Klinikum Merzig mit 100 000 Euro

Bei der Vorstellung des Konzepts (v.l.n.r.): Verwaltungsdirektor Christoph Schwarz, SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel, Ministerin Monika Bachmann, Professor Dr. Franz Lorenz und SHG-Aufsichtsratsmitglied Volker Schmidt.

Konzept vorgestellt – Auf dem Gesundheitscampus soll es bald auch eine Kita geben

Merzig. Das Land fördert die Einrichtung einer betriebseigenen Servicestelle „Familie und Beruf“ am Klinikum Merzig mit 100 000 Euro. Das hat die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Monika Bachmann, vor Ort bei der Vorstellung des Konzepts angekündigt. Die Servicestelle soll Mitarbeiter in Fragen zwischen Familie und Arbeitsplatz informieren, beraten und erforderlichenfalls Hilfen vermitteln, zum Beispiel bei der Besorgung eines Kita-Platzes oder der Pflege von Angehörigen. Bei ersterem könnte bald schon eine Kita helfen, die die Lebenshilfe St. Wendel noch in diesem Jahr auf dem Gesundheitscampus bauen will. Für Notfälle in der Pflege von Angehörigen will das zum Klinikum gehörende Seniorenzentrum Von Fellenberg-Stift „Kriseninterventionsbetten“ bereitstellen.    

„So weit wie die SHG ist bei diesem Thema noch keiner“, begründete Bachmann die finanzielle Unterstützung.  „Die Pflege erfährt eine neue Wertschätzung und es ist auch möglich, Berufsrückkehrer zu gewinnen“. Dabei verwies die Ministerin auch auf den Erfolg der bereits seit einigen Jahren bestehenden Servicestelle in den SHG-Kliniken Völklingen.

Für das Klinikum Merzig gibt es ein weiteres Motiv zum Handeln: „Mitarbeiterbindung und die Stärkung als attraktiver Arbeitgeber“, betonte SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel. Die Nähe zu Luxemburg mit teils besseren Verdienstmöglichkeiten sowie zu Trier als weiterem Gesundheitsstandort machen Konkurrenz bei der Gewinnung von Fachkräften. Dem will das Klinikum mit verbesserten Bedingungen am Arbeitsplatz begegnen. Da zieht auch der Betriebsrat gerne mit, wie Vorsitzende Ursula Meister anmerkte.

„Nachhaltiges Handeln sichert den Erfolg“, machte Professor Dr. Franz Lorenz klar. Der Rektor der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland, an der die SHG wesentlich beteiligt ist, erläuterte das Konzept, das auf den Säulen der Verbesserung von Qualität, Image und Rahmenbedingungen des Trägers gründet. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums werden von der Servicestelle profitieren“, prognostizierte Lorenz.

Fotos: Harald Kiefer/SHG
24.3.2016