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Seelisch behinderte Menschen suchen Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Das Team der Virtuellen Werkstatt (von links): Tanja Haser, Helga Orth-Paulus, Dieter Schmitt, Birgit Keßler-Nolte, Georg Rosenkranz, Ursula Hoen, Joachim Volz, Jessica Laskowski.

Seit über zehn Jahren erfolgreich:
Die Virtuelle Werkstatt akquiriert und betreut ausgelagerte Arbeitsplätze bei Unternehmen, Betrieben und Behörden im Regionalverband Saarbrücken 
 

Saarbrücken. Menschen mit einer seelischen Behinderung können durchaus am Arbeitsleben teilnehmen. Das bestätigen die Erfahrungen der Virtuellen Werkstatt Saarbrücken. Mit ausgelagerten Arbeitsplätzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt leistet die Einrichtung der Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) seit mehr als zehn Jahren einen wichtigen Beitrag zur Inklusion, der gleichberechtigten Teilhabe von behinderten und nicht behinderten Menschen an Gesellschaft und Arbeitsleben.  

„Virtuell“ ist die Werkstatt, weil sie keine eigenen Produktionsstätten besitzt, sondern sich für ihre Klienten um Arbeitsplätze bei Unternehmen, Betrieben oder Behörden einsetzt. Diese werden dann dort entsprechend ihrer Qualifikation, ihren Fähigkeiten, Fertigkeiten und krankheitsbedingten Einschränkungen beschäftigt und dabei durch das Fachpersonal der Werkstatt unterstützt und begleitet. Die tägliche Arbeitszeit wird entsprechend dem individuellen Leistungsvermögen festgelegt. In der Regel sind das 15 Stunden pro Woche.  

Gestartet wird meist mit einem unverbindlichen Praktikum zwischen vier Wochen und drei Monaten. Den Beschäftigungsgeber entstehen dabei keine Kosten. Danach wird eine Vergütung vereinbart, die sich am Leistungsvermögen des Einzelnen orientiert. Die Virtuelle Werkstatt übernimmt die Beiträge zur Sozial- und Unfallversicherung sowie die Fahrtkosten. Über alles informiert auch ein neuer Flyer, der in der Einrichtung erhältlich ist.

Die Werkstatt hat 72 Plätze, die durchweg besetzt sind. Durch Arbeitsplatzwechsel und Neuaufnahmen ist ein ständiger Bedarf an neuen Arbeitsplätzen vorhanden. „Es können also gerne noch welche dazukommen“, wirbt Werkstattleiterin Birgit Keßler-Nolte um Interesse bei weiteren Betrieben und Behörden. „Wir freuen uns über alle, die seelisch behinderten Menschen eine Chance geben und damit einen wertvollen Beitrag zur Inklusion leisten“.
 
Info:
Virtuelle Werkstatt
Großherzog-Friedrich-Straße 11   
66111 Saarbrücken
Telefon 0681/389-1242

www.reha.shg-kliniken.de


Foto: Harald Kiefer/SHG
14.2.2017


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