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23. VK HerzZentrum 25 Jahre

 

Vision vom „Herzzentrum Saar-Lor-Lux“ ins Auge gefasst

Sie stehen für 25 Jahre erfolgreiches Herzzentrum Saar: Vorne die Chefärzte Professor Dr. Ralf Seipelt (l.) und Dr. Cem Özbek, dahinter (v.l.n.r.) Peter Gillo, Gabriele Haser, Rudolf Altmeyer, Dr. Helmut Isringhaus, Brigitte Schmidt-Jähn, Professor Günter Hennersdorf, Paul Quirin und Alfons Vogtel.

Herzzentrum der SHG-Kliniken Völklingen feierte sein 25-jähriges Bestehen – Gillo: Neubau Intensivstation geplant

Zwei Namen wurden an diesem Abend besonders oft genannt: Paul Quirin und Günther Hennersdorf, der eine heute 82 Jahre alt, der andere 79. Ohne sie gäbe es das Herzzentrum Saar nicht. Mit viel Arbeit, Beharrlichkeit und Überzeugungskraft beider kam es zum Glück anders. Jetzt wurde mit vielen Gästen im Kongresszentrum der SHG-Kliniken Völklingen 25-jähriges Bestehen gefeiert. Nicht ganz ohne Arbeit: Die beiden Chefärzte Dr. Ralf Seipelt und Dr. Cem Özbek stellten ausführlich das Herzzentrum und seine Leistungen vor und in einem Podium diskutierten Experten über Auswirkungen des geplanten Gesundheitsstrukturgesetzes auch mit Blick auf Völklinger Gegebenheiten.

„Das Herzzentrum Saar ist heute das größte Herzzentrum im Südwesten und ein Aushängeschild der SHG“, freute sich Peter Gillo, Regionalverbandsdirektor und SHG-Aufsichtsratsvorsitzender. Quasi als Geburtstagsgeschenk kündigte Gillo die Erweiterung der Intensivmedizin an. Der Aufsichtsrat habe die Entscheidung für die Planungen freigegeben.

Weiteres großes Thema an diesem Festtag: Ausweitung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nach dem Modell der Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus in Forbach. Dass neben Dr. Francis Claussner, Ärztlicher Direktor des CHIC Unisante+, auch die neue französische Generalkonsulin Catherine Robinet dem Festakt gerne beiwohnte, wurde als gutes Zeichen gewertet. „Die Chefärzte im Herzzentrum haben immer auch strategisch gedacht“, sagte SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel, „warum also sollten wir nicht eine Vision Herzzentrum Saar-Lor-Lux ins Auge fassen?“

Wegbegleiter der grenzüberschreitenden Kooperationsbemühungen ist auch Brigitte Schmidt-Jähn vom Gesundheitsministerium. „Herzerkrankungen machen nicht vor Grenzen halt“, so die Referatsleiterin, die die Völklinger Frankreich-Strategie mit befürwortet, in ihrem Grußwort. Auf jeden Fall sei das Herzzentrum eine „exzellente Adresse mit hoher fachlicher Expertise“, so Verwaltungsdirektor Rudolf Altmeyer.          

Die Ursprünge des Herzzentrums reichen bis ins Jahr 1965 zurück. Damals kam das Hüttenkrankenhaus - die heutigen SHG-Kliniken Völklingen - in die Trägerschaft des damaligen Landkreises Saarbrücken. Mit der Gründung einer Abteilung für Kardiologie unter der Leitung von Prof. Günter Hennersdorf begann 1977 die Spezialisierung auf Herz-Kreislauferkrankungen. Er eröffnete ein erstes Herzkatheterlabor und begann mit Herzkatheteruntersuchungen und später mit der Implantation von Stents.

1991, also vor 25 Jahren, kam eine herzchirurgische Abteilung unter Leitung von Dr. Helmut Isringhaus hinzu. Dies war die Geburtsstunde des Herzzentrums, denn von nun an konnten alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Herzmedizin durchgeführt werden. 1997 wurde Dr. Cem Özbek kardiologischer Chefarzt und baute die Abteilung zielstrebig aus. Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Isringhaus leitet Özbek heute zusammen mit Professor Dr. Ralf Seipelt das Zentrum. Letzterer hat vor allem mit seiner großen Erfahrung in minimal-invasiven Operationsverfahren das Angebotsspektrum des Herzzentrums erweitert.

30.9.2016
Fotos: SHG


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