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15. VK-Psych-Jubiläum 2016

 

„Vorzeigekind der saarländischen Psychiatriereform“

Bei der Begrüßung (v.l.n.r.): Verwaltungsdirektor Rudolf Altmeyer, SHG- Geschäftsführer Alfons Vogtel, Chefärztin Dr. Claudia Birkenheier, Referatsleiter Paul Maurer vom Gesundheitsministerium und Professor Dr. Arno Deister.

Die Psychiatrie der SHG-Kliniken Völklingen feierte ihr 25-jähriges Bestehen

Mit einer eindrucksvollen Festveranstaltung hat die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der SHG-Kliniken Völklingen ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Das „Vorzeigekind der saarländischen Psychiatriereform“, so SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel vor zahlreichen Gästen im Kongresszentrum, hat sich erfolgreich entwickelt. Pro Jahr werden hier rund 2000 Patienten stationär und teilstationär versorgt.   

Paul Maurer vom Gesundheitsministerium erinnerte in seiner Festansprache daran, dass das Saarland als einziges Bundesland die vollständige Regionalisierung der psychiatrischen Krankenhausversorgung umgesetzt habe und dabei die Völklinger Klinik 1991 die Vorreiterrolle innehatte. Damals waren zum Start unter Chefarzt Dr. Wolfgang Hofmann psychiatrische Pflegeplätze von den SHG-Kliniken Sonnenberg nach Völklingen verlagert worden. Laut Maurer hat die Klinik, die seit 1999 von Chefärztin Dr. Claudia Birkenheier geleitet wird, mit dazu beigetragen, dass die ambulante und psychiatrische Versorgung im Saarland heute besser ist als im Bundesdurchschnitt.   

Heute verfügt die Klinik über 50 Betten für die stationäre Aufnahme, das einzige zertifizierte Schlaflabor im Land, 41 Tagesklinikplätze und eine Institutsambulanz. Zusätzlich wird seit mehreren Jahren das Zentrum für Psychiatrische Famlienpflege mit 30 Plätzen betreut. Dadurch erhalten psychisch Kranke eine längerfristige Betreuung in Gastfamilien.

Alle Patienten werden von einem multiprofessionellen Team betreut. Somit ist eine umfassende und bedarfsgerechte Hilfe für psychisch Kranke in der Region sichergestellt. Die gute Arbeit in Völklingen führt aber auch zu hoher Nachfrage und Überbelegung. Daher wünscht sich die Chefärztin möglichst zusätzliche Betten und Plätze.

Professor Dr. Arno Deister vom Klinikum Itzehoe, zugleich auch Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, warf in seinem Festvortrag einen Blick in die Zukunft der Psychiatrie. Verweildauern in der stationären Psychiatrie von 250 Tagen wie noch 1975 gehörten heute gottlob der Vergangenheit an, so Deister, der Schnitt liege heute bei zwei Wochen wie etwa in Völklingen. Jetzt visiere man ein „Home Treatment“ an, „stationsäquivalente“ Behandlung zu Hause anstatt in der Klinik.

Dann wurde mit stimmungsvoller Musik der Band Savoy Truffles und leckeren Grillspezialitäten gefeiert. Verwaltungsdirektor Rudolf Altmeyer konnte in seiner Begrüßung auch die Landtagsabgeordneten Gisela Rink und Volker Schmidt willkommen heißen.       

Foto: SHG
7.7.2016

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