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Schlaganfall Bus Merzig

 

Im Einsatz für Vorsorge und gesunde Lebensweise

„Über die Hälfte aller Schlaganfall-Erkrankungen lassen sich durch gezielte Vorsorge und eine gesunde Lebensweise verhindern“, weiß der Neurologe Professor Dr. Matthias Strittmatter, Ärztlicher Direktor im SHG-Klinikum Merzig. Zusammen mit seinem Chefarzt-Kollegen Dr. Rainer Breit aus der Inneren Medizin und weiteren Mitarbeitern des Klinikums war er in die Merziger Fußgängerzone gekommen, um möglichst viele Menschen über das Thema Schlaganfall zu informieren. Anlaufpunkt für alle war der Kampagnen-Bus der „Herzenssache Schlaganfall“. Das zweistöckige Gefährt tourt im Auftrag der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft durch Deutschland.

„Die Besucherzahlen zeigen Merzig immer wieder unter den Top Ten“, sagt Dirk Dubiel, der für Boehringer Ingelheim jährlich die Städte-Rundfahrt begleitet. Das liegt sicherlich auch an dem zugkräftigen Angebot: Während die Ärzte des Klinikums auf alle möglichen Fragen zum Schlaganfall antworteten, wurden unten im Bus Risikotests durchgeführt und Blutdruck und Blutzucker gemessen, alles zum Nulltarif. Dass es viel zu tun gab, zeigte sich auch bei Ute Leidinger von der Park-Apotheke, die mehr als 200 Cholesterinmessungen zählte.  

„Der jüngste Besucher war 15, der älteste 92 Jahre alt“, berichtet Organisator Ulrich Kiefer vom Klinikum. Ohne Risikofaktoren und ohne auffällige Messwerte habe der Senior wie viele andere problemlos den Gesundheitscheck absolviert. Einer Patientin musste allerdings der sofortige Gang ins Krankenhaus angeraten werden.

„Ich glaube, wir sind heute nochmal ein Stück weitergekommen, die Bevölkerung für die Erkrankung Schlaganfall zu sensibilisieren“, freute sich Professor Strittmatter in einer ersten Bilanz. Danach ging es für ihn gleich auf große Reise nach Washington: Der jährlich größte Neurologen-Kongress der USA hatte ihn als einen der Referenten zum Thema Schlaganfall eingeladen.               

Bildtext: Professor Dr. Matthias Strittmatter (rechts) im Gespräch mit Bürgermeister Marcus Hoffeld. Die Stadt unterstützte die Aufklärungskampagne.

Foto: SHG
17.4.2015

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