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Sozialministerium unterstützt Modellprogramm zur Gewinnung ausländischer Ärzte


Der saarländische Sozial- und Gesundheitsminister Andreas Storm hat einen Zuwendungsbescheid über 53 570 Euro für das Modellprogramm „Gewinnung ausländischer Ärzte zur Vorbereitung auf den demografischen Wandel“ an SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel und den Leiter des SHG-Lehrinstituts für Gesundheitsberufe, Thomas Grün, überreicht.

Das Modellprogramm der Saarland-Heilstätten GmbH wurde 2011 gestartet. Ziel ist es, dem demografisch bedingten Mangel an qualifiziertem medizinischem Fachpersonal entgegenzuwirken. Um den Bedarf an Fachärzten decken zu können, hat die SHG mit der Universität Craiova (Rumänien) einen Kooperationsvertrag geschlossen, um rumänischen Ärzten hierzulande eine Facharztausbildung zu ermöglichen. Nach der abgeschlossenen Ausbildung sollen die Ärzte bei der SHG eine entsprechende Tätigkeit aufnehmen.

Minister Storm: „Im Zuge des demografischen Wandels wird der Bedarf an Fachkräften in den Heilberufen stetig ansteigen. Mit dieser Initiative trägt die Saarland Heilstätten GmbH dazu bei, einen spürbaren Beitrag zur Linderung des medizinischen Fachkräftemangels im Saarland zu leisten.“

Das Projekt der Saarland Heilstätten GmbH ist so angelegt, dass ein Verbund von saarländischen Kliniken und Pflegeeinrichtungen, der Bedarf an entsprechendem Fachpersonal hat, gebildet wurde. Projektleiterin Carmen Simmet organisiert die Zusammenführung zwischen den interessierten Ärzten und Pflegefachkräften und den saarländischen Einrichtungen.

Dabei finden folgende Aktivitäten statt:

– Gewinnung von Kooperationspartnern im Bereich Ausbildung und Studium (Universität Craiova; Sanitätsschulen in Târgu Jiu)
– Entwicklung der Sprachschulung im Heimatland
– Gewinnung von Kooperationspartnern im Saarland
– Aufbau und Organisation von Praktikumsmöglichkeiten (Anreise, Unterbringung, Kulturprogramm, etc.)
– Sprachschulung während der Praktika
– Gewinnung von Fördermitteln
– Vorbereitende Maßnahmen zur Arbeitsaufnahme in Deutschland
– Organisation von Vorbereitungsmaßnahmen zur Erlangung der Berufsanerkennung (Sprachkurse, Praktika, Antragserstellung)

In Rumänien:

– Auswahl der Teilnehmer für die Famulaturen
– Information neuer Interessenten über die Arbeitsbedingungen in Deutschland
– Austausch mit der Universität und den Fachschulen
– Reflexion der Sprachkurse mit den Dozenten und der Institutsleitung
– Vorbereitung der Famulaturen und Praktika
– Kulturelles Begleitprogramm

SHG-Geschäftsführer Vogtel: „Bisher haben wir uns in einer Aufbauphase befunden, in der wir dieses Projekt entwickeln mussten“. Insbesondere die Sprachkompetenz der Studenten habe sich durch die Teilnahme an den Kursangeboten in den letzten drei Jahren stetig verbessert. Vogtel bedankte sich bei allen Kooperationspartnern, „für die Geduld und die Bereitschaft, einen großen Beitrag zur Integration der angehenden Fachkräfte zu leisten“.

Das Projekt ist langfristig angelegt und soll nachhaltig die Integration der angeworbenen Fachkräfte in ihre saarländische Wahlheimat sicherstellen. Hierzu werden sie auch nach der Arbeitsaufnahme weiter betreut.

Foto: SHG
9.7.2014


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