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MZG_Infoabend werdende Eltern

 

Bestens vorgesorgt für die Sicherheit von Mutter und Kind


Jeden ersten Dienstag im Monat findet im Klinikum Merzig ein Informationsabend für werdende Eltern statt

Für einen Namen hat sich Sarah Oswald noch nicht entschieden. Aber über den Ablauf der Geburt ihres Sohnes, der im September zur Welt kommen wird, hat sie sich im SHG-Klinikum Merzig beim Informationsabend für werdende Eltern schon kundig gemacht. Jeden ersten Dienstag im Monat bietet die geburtshilfliche Abteilung des Klinikums vielfältige Informationen rund um das Thema Geburt an.          

„So etwas finde ich ganz wichtig“, sagt Sarah Oswald. „Und es ist gut, dass man sich vorher alles angucken kann und weiß, was auf einen zukommt. Vor allem, wenn man wie ich zum ersten Mal Mutter wird“. Auch Natalia Kiefer und Ehemann Sven haben sich zum Infoabend im Klinikum eingefunden. Natalia hat hier vor über drei Jahren schon einmal entbunden. „Aber es gibt ja immer wieder Fortschritte und Neuigkeiten“, begründet das Paar sein neuerliches Interesse. „Außerdem hat die Hebamme, die uns damals betreut hat, aufgehört, so dass wir eine neue suchen.“

„Unsere Aufgabe beginnt idealerweise bereits in der Frühschwangerschaft und kann auch einmal über die Zeit des Wochenbetts hinausgehen“, erläutert Hebamme Hanna Spelz. Grundsätzlich gelte: „Je früher wir uns kennen lernen, um so besser ist es für die spätere Geburt“. Die Merziger Hebammen arbeiten freiberuflich in eigener Praxis, begleiten aber „ihre“ Frauen persönlich während der Entbindung in der Klinik.
 
Mehr als ein Dutzend Paare waren zu der Infoveranstaltung gekommen. Hanna Spelz, Ärztin Dr. Angela Cacciatore-Hoffmann in Vertretung von Chefarzt Dr. Peter Sammel und Kinderkrankenschwester Gül aus dem Kinderzimmer der Klinik informierten die Besucher nicht nur in der Theorie, sondern zeigten ihnen bei einem Rundgang auch Kreißsaal und Station. Thema dabei waren auch Wassergeburt und Gebärstuhl, das „Daddy-in“ - der frischgebackene Papa kann bei Mutter und Kind auf Station übernachten - und der Baby-Handlingskurs durch die Physiotherapeuten der Klinik.

Alle Fragen rund um das Neugeborene beantwortete Dr. Alexander Tzonos, Chefarzt der Kinderklinik im Marienhausklinikum in Saarlouis. Mit dem Krankenhaus gibt es in der Geburtshilfe seit Jahresbeginn eine enge Zusammenarbeit. So kommt täglich ein Kinderarzt von Saarlouis nach Merzig, um nach den Neugeborenen zu schauen.

„Durch moderne Untersuchungsmethoden kennen wir unsere Risikopatienten meist schon vor der Geburt“, erläutert Tzonos. Angehende Eltern können sich also nach wie vor beruhigt ans Merziger Klinikum wenden. Seit Jahresbeginn werden jedoch nur noch Frauen mit einem Schwangerschaftsalter von mehr als 36 Wochen und ohne zu erwartende Komplikationen beim Neugeborenen entbunden. Bei unvorhergesehenen Notfällen werden entweder Mutter und Kind gemeinsam verlegt oder es kann der in Saarlouis stationierte Baby-Notarztwagen angefordert werden.  

Bildtext:
Beim Informationsabend im Klinikum Merzig konnten die angehenden Eltern auch den Kreißsaal besichtigen.          

15.5.2014
Foto: SHG


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