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„Wann immer das Leben uns braucht“


Bundesweite Kampagne:
Krankenhäuser fordern verlässliche Rahmenbedingungen und faire Finanzierung  

Pro Jahr werden in Deutschlands Krankenhäusern rund 38 Millionen Patienten ambulant und stationär behandelt. Die Patienten können dabei auf die medizinische und pflegerische Qualität und das gut ausgebildete Fachpersonal in den Krankenhäusern vertrauen. Auch in Zukunft wollen die Krankenhäuser die bestmögliche Versorgung ihrer Patienten. Das geht nicht ohne die Unterstützung der Politik. Die Kliniken brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und eine faire Finanzierung, damit ihre Mitarbeiter auch in Zukunft für die Menschen da sein können.
 
Am 11. März startete unter der Federführung der Deutschen Krankenhausgesellschaft eine bundesweite Kampagne, deren Ziel es ist, die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen und stärker ins Bewusstsein zu rufen. Zugleich soll mit der Kampagne die Politik auf die Notwendigkeit zur Bereitstellung ausreichender finanzieller Ressourcen aufmerksam gemacht werden.
 
Die qualitativ hochwertigen medizinischen und pflegerischen Leistungen der saarländischen Krankenhäuser wurden Politikerinnen und Politikern sowie der interessierten Bevölkerung zum Kampagnenstart eindrücklich im Klinikum Merzig - stellvertretend für alle saarländischen Krankenhäuser - demonstriert.

„Das SHG-Klinikum Merzig ist - und dies trifft für alle saarländischen Krankenhäuser zu - an seinem Standort einer der großen Arbeitgeber und Ausbilder in der Region“, so der Geschäftsführer der Saarland-Heilstätten GmbH und Vorsitzende der Saarländischen Krankenhausgesellschaft, Alfons Vogtel.

„Mit 13.000 Krankenhausbeschäftigten im Saarland und mehr als einer Million Mitarbeitern bundesweit stehen die Krankenhäuser an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bereit, um die stationäre und ambulante Patientenversorgung zu gewährleisten“, betonte VogteI. Zudem nähmen die Krankenhäuser eine wichtige Rolle bei der Ausbildung junger Menschen, beispielsweise in den Gesundheitsfachberufen, ein.
 
„Grundpfeiler der hohen medizinischen und pflegerischen Qualität in unseren Krankenhäusern sind die gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, ergänzte der Pflegedirektor des Klinikums Merzig, Ulrich Reutler. „Jede Pflegefachkraft in einem Krankenhaus hat eine rund drei- bis fünfjährige Ausbildung absolviert, Weiterbildungen schließen sich oft an“, so Reutler weiter.
Mit 270 000 stationären Behandlungsfällen im Saarland und 18,3 Mio. stationären Krankenhauspatienten bundesweit ist aus Sicht des Ärztlichen Direktors des Klinikums Merzig, Professor Dr. Matthias Strittmatter, eine neue Höchstinanspruchnahme der Krankenhäuser zu verzeichnen. Dies sei ein großer Vertrauensbeweis der Bevölkerung in Qualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser.

„Gerade in unserer aktiven und alternden Gesellschaft wird die Krankenhausmedizin immer wichtiger. Unsere Krankenhausärzte und Pflegekräfte entwickeln Ideen für verbesserte und neuartige Therapien von morgen“, so Strittmatter. Die Krankenhäuser stünden für die innovative Patientenversorgung von morgen und seien auch im internationalen Vergleich vorbildlich.
 
Aus Sicht der Krankenhäuser sind gesetzliche Weiterentwicklungen notwendig, damit die Kliniken ihren zentralen Auftrag der medizinischen Versorgung der Bevölkerung mit großer Qualität erfüllen können. „Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen eine Atmosphäre der Wertschätzung, für die sie mit ihrer aktuellen Kampagne werben“, erklärte SHG-Geschäftsführer und SKG-Vorsitzender Vogtel.

Die zentrale Zukunftsaufgabe für die Krankenhäuser sei die Personalsicherung, so Vogtel weiter, Die Teilhabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der wirtschaftlichen Entwicklung sei eine maßgebliche Voraussetzung für die Sicherung der Attraktivität der Beschäftigung in den Berufen des Gesundheitswesens. Daher müssten Tarifsteigerungen über die Vergütungssysteme auch eins zu eins refinanzierbar sein. Die Krankenhäuser könnten einen Anstieg der Personalkosten wie sie in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst derzeit geforderten würden, nicht ansatzweise bezahlen. Noch mehr Rationalisierungsdruck ginge zu Lasten von Qualität und Sicherheit. „Die Bundesregierung muss die Finanzierung sicherstellen. Mit dem Leitsatz der Kampagne „Wann immer das Leben uns braucht“ fordern die Krankenhäuser eine konsequent krankenhausfördernde Politik, die den Patienten in den Mittelpunkt stellt“ betonte Vogtel.

Foto: Kiefer/SHG
11.3.2014


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