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Sicherheitsschirm

 

Sicherheitsschirm für Patienten noch weiter gespannt


Neuer Leitfaden der SHG-Kliniken Völklingen zeigt Mitwirkungsmöglichkeiten auf      

Risiken für die Patientensicherheit frühzeitig erkennen, sie beseitigen und dafür sorgen, dass neue gar nicht erst aufkommen - das ist die Aufgabe des Risikomanagements der SHG-Kliniken Völklingen. Dort gibt es beispielsweise ein elektronisches Meldeprogramm, über das Beschäftigte - auch anonym - auf mögliche Gefahrenquellen aufmerksam machen können. Und weil dem eigenen geschärften Blick in der täglichen Routine vielleicht doch einmal etwas entgehen könnte, lässt sich das Krankenhaus in regelmäßigen Zeitabständen von externen Fachleuten kritisch unter die Lupe nehmen.

Auch die Patienten selbst können viel für ihre Sicherheit tun. Anleitung hierzu gibt eine soeben in den Kliniken erarbeitete Sicherheitsbroschüre. Weil sich vieles darin um Fragen dreht, die mehrfach von Interesse sein könnten, steht der Leitfaden auch Besuchern sowie niedergelassenen Ärzten zur Verfügung.

Patientenarmbänder zur persönlichen Identifikation oder überall im Krankenhaus aufgehängte Flüssigkeitsspender zur Hände-Desinfektion für Mitarbeiter, Patienten und Besucher – sie gehören in Völklingen wie in vielen anderen Kliniken zu den sichtbaren Zeichen erhöhten Sicherheitsbewusstseins. Nun kommt der Leitfaden hinzu und verstärkt die vorbeugende Wachsamkeit, indem er mit dazu beiträgt, einen schützenden Schirm über den Patienten zu spannen.

Die zielgerichteten Fragen und Empfehlungen im Leitfaden verraten auch einiges über die moderne Sicherheitskultur in den SHG-Kliniken Völklingen. Etwa wenn es selbstverständlich als in Ordnung befunden wird, „wenn Sie Pflegende und Ärzte fragen, ob sie sich die Hände desinfiziert haben“. Oder wenn es heißt: „Bitte seien Sie nicht erstaunt, wenn Sie mehrfach nach ihrem Namen gefragt werden. Es ist wichtig für Ihre Sicherheit, dass alle Pflegenden und Ärzte genau wissen, wer Sie sind“.

An vielen Stellen vor, während und nach der Behandlung werden die Patienten aktiv zum Mitwirken aufgefordert. Oft sind es scheinbar nur Kleinigkeiten, auf die es zu achten gilt, die aber wichtig sein können. Etwa genau zu wissen, welche Medikamente oder andere Mittel - auch rezeptfreie - üblicherweise eingenommen werden. Ob eine bestimmte Allergie vorliegt oder ob es bei Untersuchungen in der Vergangenheit schon einmal zu Komplikationen gekommen ist. „Je mehr sich die Patienten beteiligen, desto sicherer wird ihre Behandlung im Rahmen ihres stationären Aufenthaltes“, erklärt der stellvertretende Verwaltungsdirektor Peter Zwirner.                  

„Mit dem Leitfaden wird unser Risikomanagement um einen wichtigen Aspekt ergänzt: die Perspektive des Patienten“ sagt Oliver Steffen, Leiter der Abteilung für Qualitätsmanagement und Organisationsberatung. Die Kliniken setzen mit der Broschüre auch eine Empfehlung des Aktionsbündnisses für  Patientensicherheit um. In diesem bundesweiten Bündnis ist das Krankenhaus seit 2012 Mitglied.

Wie wichtig und aktuell das Thema Patientensicherheit ist, zeigte zuletzt der AOK-Krankenhausreport 2014. In diesem wird davon ausgegangen, dass über 7000 Todesfälle im Jahr bundesweit vermieden werden können, unter anderem durch bessere Händedesinfektion.

Grafik: SHG
3.2.2014


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