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Eröffnug BA GSS

 

Zukunftsweisendes Signal für die Branche

Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland offiziell eröffnet

Zufriedene Gesichter bei der Eröffnungsfeier der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland: Mit der staatlichen Anerkennung ist die Gründungsphase beendet, die neue Hochschule ist in den Regelbetrieb übergegangen. „Heute ist eine Bergetappe gewonnen“, freute sich Rektor Dr. Franz Lorenz. Die Akademie macht es nun auch im Saarland möglich, gefragte Gesundheits- und Pflegefachberufe mittels Hochschulabschlüssen auf ein neues Qualitätsniveau zu heben. Das eröffnet den Absolventen zusätzliche Karrierechancen macht das Berufsfeld insgesamt attraktiver.         

Für die Saarland-Heilstätten GmbH (SHG), die in Person von Geschäftsführer Alfons Vogtel und „spiritus rector“ Thomas Grün die Errichtung der Hochschule seit 2011 mit großem Einsatz vorangetrieben hatten, ist der Erfolg nicht hoch genug zu schätzen. Ist doch in Verknüpfung mit dem Lehrinstitut für Gesundheitsberufe der SHG die soziale Idee eines durchlässigen Bildungssystems von der Berufsvorbereitung bis zu akademischen Abschlüssen Wirklichkeit geworden.

Bis dahin hieß es allerdings dicke Bretter bohren. „Ohne die Hilfe durch die Politik hätten wir es nicht geschafft“, betonte Vogtel, der sich besonders beim vormaligen Gesundheitsausschuss mit den Landtagsabgeordneten Tobias Hans und Volker Schmidt sowie bei Gesundheitsminister Andreas Storm und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer für die Unterstützung bedankte.

Die Landesregierung war bei der Eröffnungsfeier mit der Hochschulbeauftragten Dr. Susanne Reichrath und Gesundheitsstaatssekretärin Gaby Schäfer vertreten. Schäfer würdigte die „enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis, Ausbildung und Studium“, welche die Berufsakademie auch mit den vorhandenen Strukturen am SHG-Lehrinstitut garantiere: „Die vorhandenen Möglichkeiten der Akademisierung und Professionalisierung im Bereich der Gesundheits- und Pflegefachberufe haben überzeugt“.              

An der Akademie in Saarbrücken-Brebach können junge Menschen in Verbindung mit einer entsprechenden Berufsausbildung in den Studiengängen Ergotherapie, Physiotherapie sowie Pflege einen Bachelor-Abschluss machen. Seit neuestem kann auch der Studiengang „Management in Organisationen des Gesundheitswesens“ belegt werden. Die Hochschule hatte ihren Lehrbetrieb bereits im Oktober letzten Jahres anlaufen lassen. Inzwischen sind knapp 170 Studierende eingeschrieben.

Einen Blick in die Zukunft warfen in ihrem Impulsreferaten Dr. Helmut Müller (BLGS-Vorsitzender Rheinland Pfalz), Professor Dr. Hanno Felder (Hermann Neuberger-Sportschule Saarbrücken), Dr. Sebastian Voigt-Redloff (Cochrane-Zentrum, Uni-Kliniken Freiburg) und Dr. Marc Graas (Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique, Luxemburg). Ihre Empfehlung: Die Akademie solle sich auch in wissenschaftlicher Arbeit engagieren. Es sei notwendig, in Deutschland vermehrt Studien anzugehen und „Pflegewissen zu generieren“. Hier seien die USA und Großbritannien weit voraus. „Projekte mit hohem Innovationspotential haben gute Chancen, finanziell gefördert zu werden“, ermunterte Sebastian Voigt-Redloff zum Einwerben von Drittmitteln. Diese wären auch erforderlich, denn die private Hochschule erhält keinerlei staatliche Zuschüsse.

Träger der Berufsakademie ist die gemeinnützige Bildungsgesellschaft für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland. Ihre Anteilseigner sind die SHG, Pro Seniore und die Kreiskrankenhaus St. Ingbert GmbH.

Mehr über die Berufsakademie im Internet unter www.bagss.de


Fotos: Harald Kiefer/SHG      

21.10.2013


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