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Rumänsiche Pflegekräfte

 

13 junge Rumänen kommen bald wieder zurück

Die angehenden Pflegekräfte haben nach ihrem Praktikum eine Anstellung in saarländischen Altenheimen gefunden

Saarbrücken. Der Sprachfluss ist noch langsam und bedächtig, aber die Worte von Bogdan Andrita sind wohlüberlegt und gut zu verstehen. „Wir haben viel Neues und viele nette Menschen kennen gelernt. Wir haben insgesamt sehr gute Erfahrungen hier im Saarland gemacht“. Der 25-Jährige aus der rumänischen Stadt Targu-Jiu ist einer von 13 angehenden Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern, die in Kürze wieder an die Saar zurückkehren und hier in der Altenpflege arbeiten werden. Zuvor gibt es für sie in der alten Heimat noch einmal ein intensives Sprachtraining.    

Den Weg geebnet hat dem Pflegenachwuchs eine 2012 beschlossene Kooperation der Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) mit zwei Sanitätsschulen in Targu-Jiu. Das Ziel, das auch von Gesundheitsminister Andreas Storm unterstützt wird: Die in Targu-Jiu in Ausbildung befindlichen Pflegekräfte sollen nach ihrem Examen auch im Saarland arbeiten können. Bedarf ist bekanntlich vorhanden, frische Pflegekräfte werden hierzulande dringend gesucht. Ihre zukünftigen Arbeitsstellen können die jungen Rumänen in Hospitationspraktika kennen lernen. Damit die Sprache kein Hindernis ist, werden sie bereits in der Heimat intensiv in der deutschen Sprache geschult.

„Bei der Sprachausbildung gibt es allerdings noch Verbesserungsbedarf“, erklärt Carmen Simmet, die den Austausch organisiert. „Hier kann in Targu-Jiu noch mehr getan werden“. Das zeigt auch die Auslese, die beim Aufenthalt der Rumänen bei den saarländischen Kooperationspartnern getroffen wurde. Von den ursprünglich 25 Hospitanten blieben zuletzt 19 übrig, 13 von ihnen erhielten am Ende die Zusage auf eine Festanstellung in einem Altenpflegeheim. Sechs werden von Pro Seniore übernommen, vier von „Benevit“ und drei vom Elisabethenheim in Dudweiler. Das Sprachtraining wird auch dann weitergehen: Ein Viertel der Arbeitszeit bleibt zunächst der Intensivschulung vorbehalten.          

Das Saarland haben die jungen Rumänen ihren Aussagen nach kennen und lieben gelernt. „Homburg ist zu meiner zweiten Heimat geworden“, unterstreicht der 25-jährige Cosmin Stegarn beim Abschlussabend im Lehrinstitut für Gesundheitsberufe der SHG. Das Brebacher Institut ist die Schaltstelle der Kooperation und organisiert die Praktika sowie das Schulungs- und Betreuungsprogramm. „Wir freuen uns, den Pflegeeinrichtungen im Saarland bei der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs helfen zu können“, betont SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel.

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Freuen sich auf ihre berufliche Zukunft im Saarland: Die jungen Pflegekräfte aus Rumänien mit ihren „Paten“. Rechts Carmen Simmet und SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel.    

Foto: Harald Kiefer/SHG


4.10.2013


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