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SB_Zusammenarbeit in der Alterstraumatologie

 

Selbständigkeit erhalten, Pflegebedürftigkeit vermeiden

SHG-Kliniken Sonnenberg und Evangelisches Stadtkrankenhaus Saarbrücken intensivieren Zusammenarbeit in der Alterstraumatologie  

Saarbrücken. Die SHG-Kliniken Sonnenberg und das Evangelische Stadtkrankenhaus Saarbrücken haben einen Kooperationsvertrag zur langfristigen Zusammenarbeit in der akutmedizinischen Vorsorgung von Senioren unterzeichnet. In Zukunft sollen ältere Patienten nach schweren Unfällen sowie Patienten mit akuten körperlichen und/oder psychischen Erkrankungen besser fächerübergreifend versorgt werden. Ziel der Vereinbarung ist es, den Patienten eine frühzeitige Wiedereingliederung in ihren bisherigen Lebensalltag zu ermöglichen. Hierzu wollen beide Häuser „interinstitutionell, interdisziplinär und fachübergreifend“ zusammenzuarbeiten. Der Vertrag bekräftigt die langjährige trägerübergreifende Kooperation der Kliniken und schafft die formelle Grundlage für die Bildung eines gemeinsamen alterstraumatologischen Zentrums.      

„Wir wollen der Entwicklung des saarländischen Geriatriekonzept entsprechen und im Bereich der Alterstraumatologie gemeinsam eine Vorreiterrolle einnehmen“, betonten die Geschäftsführer der Klinikträger Saarland-Heilstätten GmbH (SHG), Alfons Vogtel, und der Saarland-Kliniken kreuznacher diakonie, Joachim Krekel. Hierdurch soll die Behandlungsqualität gesteigert und eine verbesserte und frühzeitigere Reintegration alter und betagter Patienten - möglichst wieder in ihrem bisherigen Lebensumfeld -  erreicht werden.    

Was dies für die praktische Zusammenarbeit der Kliniken bedeutet, erläuterten Dr. Rainer Scheel, Chefarzt der Geriatrie der SHG-Kliniken Sonnenberg, und Dr. Hans-Jürgen Ott, Chefarzt der Chirurgie am EVK. Die Fachärzte beider Kliniken sollen sich gegenseitig zur regelmäßigen konsiliarischen Beratung zur Verfügung stehen, um jeweils vor Ort auch gemeinsam über mögliche weitere Therapien der Patienten zu entscheiden. „Dies macht nicht zuletzt auch Patiententransporte zwischen unseren Kliniken überflüssig“, so Scheel.                   

Beide Chefärzte sind sich sicher, dass die Bündelung der Fachkompetenzen für die Patienten von großem Vorteil ist, um die Rückgewinnung voriger Lebensqualität zu beschleunigen. Beispiel Oberschenkelhalsbruch bei einem mehrfacherkrankten, hoch betagten Menschen: „Hier ist die geriatrische Rehabilitation, wie wir sie beisteuern, mitentscheidend dafür, ob ein alter Mensch nach der Operation bestenfalls wieder so leben kann wie zuvor“, betont Scheel.

 

28.5.2013


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