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Gallenstein

 

Gallensteinleiden im Mittelpunkt - Pressemitteilung, 12.12.2011

Das Klinikum Merzig hatte niedergelassene Ärzte zur Fortbildung eingeladen

Merzig. Die Abklärung und Behandlung von Gallensteinleiden stand im Mittepunkt einer Fortbildungsveranstaltung, zu der das Klinikum Merzig die niedergelassenen Ärzte der Region eingeladen hatte. Organisatoren waren die Chefärzte Dr. Peter Henkel (Innere Medizin) und Dr. Guy Sinner (Chirurgie). Weitere Referenten waren die Chefärzte Professor Dr. Manfred P. Lutz vom Caritas Klinikum Saarbrücken St. Theresia und Professor Dr. Ralf Jakobs vom Klinikum Ludwigshafen. 
Bei der Gallensteinerkrankung handelt es sich um eine Volkskrankheit. Jeder zweite Mensch über 50 Jahre hat Gallensteine, machten Dr. Henkel und Dr. Sinner in ihrer Einführung deutlich. Die Entfernung der Gallenblase ist mit 170 000 Eingriffen pro Jahr eine der am häufigsten in Deutschland durchgeführten Operationen. Standard ist die Operation über das Spiegelinstrument in der so genannten MIC-Technik. 
Dr. Henkel stellte das Krankheitsbild der Gallenkolik vor und erläuterte Möglichkeiten der Abklärung und konservativen Behandlung. Professor Lutz referierte über die Möglichkeiten der Ultraschalldiagnostik. Zur Abklärung von Gallebeschwerden sei es heute meist nicht mehr notwendig, Röntgenstrahlen anzuwenden, so Lutz.
Der ungefährliche Ultraschall könne nahezu alle Aspekte der Gallensteinerkrankung bestimmen. 
Professor Jakobs, einer der renommiertesten deutschen Gastroenterologen, sprach 
über die internistischen Möglichkeiten, Steine im Gallengang zu behandeln.
Oft seien sowohl Methoden der Magenspiegelung als auch chirurgische Verfahren notwendig, 
um hier zu einem Ergebnis zu kommen. 
Dr. Sinner stellte ausführlich die Möglichkeiten der modernen Chirurgie vor. Die Entfernung der Gallenblase ist nach seinen Angaben heute ein risikoarmer Eingriff, der in der Regel nur einen Klinikaufenthalt von wenigen Tagen verursacht. Wichtig sei die enge Zusammenarbeit zwischen Internist und Chirurg, "was am Klinikum Merzig in idealer Weise gegeben ist".

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