Krankenhausapotheke

Dr. rer. nat. Claudia Lamberth
Leitende Apothekerin


Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Krankenhausapotheke.
Die Krankenhausapotheke der Klinikum Idar-Oberstein GmbH versorgt neben ihren Standorten in Idar-Oberstein und Baumholder ein weiteres Krankenhaus der Region. Das Grundsortiment umfasst ca. 1500 verschiedene Arzneimittel und Medizinprodukte, die wir für unsere Patienten vorrätig halten. Mehr als 8500 "individuelle" Arzneimittelherstellungen (Rezepturen, Chemotherapien, Ernährungslösungen usw.) werden pro Jahr durch unsere Mitarbeiter hergestellt.

Wir bieten alle Dienstleistungen rund um Arzneimittel und Medizinprodukte, dabei steht immer die qualitativ hochwertige, sichere und wirtschaftliche Versorgung unserer Patienten im Mittelpunkt unseres Handelns. Unsere Krankenhausapotheke garantiert

  • Sicherheit und Qualität in der Arzneimittelversorgung
  • Informationen zu Arzneimitteln
  • Schnelle Verfügbarkeit (24 h-Rufbereitschaft)
  • Pharmazeutische Kompetenz
  • Unabhängigkeit bei der AM-Bewertung und Versorgung
  • Wirtschaftlichkeit

Kontakt

Telefon +49(0)6781/66-1781
Fax +49(0)6781/66-1782
apothekethou-shalt-not-spamio.shg-kliniken.de


Adresse

Klinikum Idar-Oberstein
Dr.-Ottmar-Kohler-Straße 2
D-55743 Idar-Oberstein


Leistungsspektrum

Einkauf und Lagerhaltung

  • Ein strategischer Einkauf ist eine der Kernaufgaben der Krankenhausapotheke. Er stellt sicher, dass das richtige Arzneimittel in einwandfreier Qualität unter Einhaltung aller fachlichen und gesetzlichen Anforderungen zur Verfügung steht.
  • Unsere Krankenhausapotheke sorgt für eine ausreichende Vorratshaltung, zeitnahe Beschaffung und sachgerechte Lagerhaltung von z.B.
    • Arzneimitteln aus dem In- und Ausland (Importen gem. § 73 AMG)
    • Betäubungsmitteln
    • Medizinprodukten
    • Infusions-, Spüllösungen
    • Ernährungslösungen
    • Röntgenkontrastmitteln

Die Versorgung erfolgt mit qualitativ hochwertige Produkten unter Beachtung von Wirtschaftlichkeit und den jeweils aktuellen gesetzlichen Vorgaben.

Versorgung von Stationen und Funktionseinheiten

  • Arzneimitteltherapiesicherheit ist oberstes Gebot bei der Versorgung unserer Patienten
  • Jede einzelne Arzneimittelpackung wird auf mögliche Fälschungen geprüft (Securpharm)
  • Es erfolgt eine monatliche Prüfung einer definierten Anzahl von Fertigarzneimitteln auf Qualitätsmängel und Verpackungsfehler
  • Die Krankenhausapotheke hält ein Standardsortiment von Arzneimitteln (Hausliste) vorrätig, mit denen alle Stationen und Funktionseinheiten regelmäßig beliefert werden.
  • Die Belieferung erfolgt nach einem festen Zeitschema.
  • Wir sorgen dafür, dass für die Behandlung unserer Patienten die notwendigen Arzneimittel den Stationen und Funktionseinheiten zur Verfügung stehen. Dabei unterstützen wir unsere Ärzte und Pflegekräfte, die Arzneimittel sicher und effizient einzusetzen.

Die Krankenhausapotheke sieht sich als kompetenten Ansprechpartner bei Fragen zu Arzneimitteln und Medizinprodukten.

  • Rezeptur (z.B. Salben, Lösungen Pulvern etc.)
  • Defektur
  • Aseptische Herstellung Zytostatikazubereitungen
    Im Juni 2020 wurde ein hochmodernes Reinraumlabor zur aseptischen Herstellung von Zytostatika in Betrieb genommen,  das die höchstmöglichen internationalen Qualitätsrichtlinien erfüllt. Individuell und patientenbezogen dosiert entstehen hier applikationsfertige, sterile Chemotherapeutika zur Krebstherapie.
    In diesen speziellen Reinräumen werden unter strengen aseptischen Bedingungen im Jahr ca. 8500 Zytostatikazubereitungen (Medikamente zur Behandlung von Tumorpatienten) hergestellt. Die Vorschriften zur Herstellung von Zytostatika sind in Deutschland durch das Arzneimittelgesetz streng geregelt. Hohe Anforderungen an Herstellungsräume, Überwachung der Herstellungsprozesse, Ausbildung der Mitarbeiter sowie Prüfung der Ausgangssubstanzen sichern die Qualität des Produktes und sorgen bei Patienten, Ärzten, Pflege sowie den Beschäftigten der Krankenhausapotheke für größte Sicherheit
    Die klinisch-pharmazeutische Plausibilitätsprüfung jeder angeforderten Therapie in der Apotheke, Arbeiten nach dem "Vier-Augen-Prinzip" sowie computergestützte Therapieerfassung und Dokumentation tragen zur Therapiesicherheit bei.
     
  • Aseptische Herstellung TPN (Total-Parenterale-Ernährung)
    Falls es für unsere „kleinen Patienten“ (Früh- und Neugeborene) nicht möglich ist, Nahrung bedarfsdeckend oral aufzunehmen, können Nährstoffe auch parenteral verabreicht werden. In diesen Fällen erfolgt in speziellen Reinräumen, getrennt von anderen Prozessen, die Herstellung von Parenteraler Ernährung unter strengen aseptischen Bedingungen.
    Die Vorschriften zur Herstellung sind durch das Arzneimittelgesetz streng geregelt. Hohe Anforderungen an Herstellungsräume, Überwachung der Herstellungsprozesse, Ausbildung der Mitarbeiter sowie Prüfung der Ausgangssubstanzen sichern die Qualität des Produktes.

     

  • Verblindete/unverblindete Zubereitungen
  • Drug Accountability
  • Bearbeitung von Arzneimittel
  • Kontrolle der Arzneimittelvorräte auf  Stationen und Funktionseinheiten
  • Monatliche Verfalldatenkontrolle
  • Stichprobenweise Überprüfung von Fertigarzneimitteln
  • Erfassung, Wertung und Meldungen von Arzneimittelnebenwirkungen
  • Pharmakologie/Toxikologie
  • Pharmakokinetik
  • Dosierung von Arzneimitteln
  • Äquivalenz von Arzneimitteln
  • Teilbarkeit von festen, oralen Arzneimitteln
  • Haltbarkeit von Arzneimitteln
  • Arzneimittel- und Betäubungsmittelrecht
  • Blut- und Plasmaprodukte
  • Betäubungsmittel
  • Import-Arzneimittel
  • Sämtlicher Ausgangsstoffe, die zur Arzneimittelherstellung benötigt werden
  • Notfalldepot für Notfallarzneimittel
  • Notfalldepot des Landes RLP (Katastrophenschutz)
  • 24h Rufbereitschaft 
  • Leitung der Arzneimittelkommission
  • Hygienekommission
  • Transfusionskommission