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1. MZG_Bachmann Besuch

 

Gesundheitsministerin Bachmann auf Informationsbesuch im Klinikum Merzig

Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat der Psychiatrischen Klinik des Klinikums Merzig einen Informationsbesuch abgestattet. Anlass war die Erweiterung der Klinik, die nach der letzten Änderung des Krankenhausplans nunmehr über 65 Betten und 22 tagesklinische Plätze verfügt. Beim Rundgang und im anschließenden Gespräch mit SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel und der Krankenhausspitze zeigte sich Bachmann zufrieden über das Ergebnis und wies darauf hin, dass die Arbeit am saarländischen Krankenhausplan auf Grund neuer Entwicklungen auf Bundesebene vorerst gestoppt sei und Anfang 2017 fortgesetzt werden soll. Bis dahin gelte es, die Qualität der Krankenhäuser noch deutlicher herauszustellen und darauf zu schauen, wo sich Behandlungsschwerpunkte ergäben.

„Ihr Besuch ist ein Zeichen von echtem Interesse und Engagement“, bedankte sich der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Dr. Martin Kaiser, bei der Gesundheitsministerin für das Zustandekommen der zweistündigen Visite, bei der auch Probleme offen angesprochen wurden. Sorgen bereitet dem Chefarzt beispielsweise das neue Entgelt-System, das zukünftig bundesweit für die  psychiatrische Krankenhausbehandlung gelten soll, aber von fast allen Fachverbänden abgelehnt wird. Hier soll es einen neuen Dialog mit dem Bundesgesundheitsministerium geben, „dafür brauchen wir die Unterstützung des Landes“, so Kaiser.

Geschäftsführer Alfons Vogtel hatte in seiner Begrüßung auf die wachsende Zahl psychiatrischer Erkrankungen hingewiesen und die SHG als einen der größten Anbieter psychiatrischer Leistungen in Südwestdeutschland vorgestellt. „Auch mit Blick auf traumatisierte Menschen aus Kriegsgebieten kommt da noch einiges auf uns zu“, erwartet Vogtel auf Grund von Erfahrungen mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die von der SHG in einem Clearinghaus in St. Wendel betreut werden.

Vogtel dankte der Gesundheitsministerin und der Landesregierung für die zugewiesene und inzwischen umgesetzte Erweiterung der Psychiatrie am Klinikum Merzig. Dies lindere den Druck der weiter anhaltenden Überbelegung zumindest teilweise. Der Wunsch nach hundertprozentiger Kostenerstattung im stationären Bereich durch die Kassen bleibe jedoch weiter offen.

Beim Rundgang hatte Bachmann neben dem Besuch der erst kürzlich renovierten und erweiterten Bereiche auch die Gelegenheit, das Psychiatriemuseum kennenzulernen. Diplom-Psychologe Ralf Schmitt erläuterte die beeindruckenden Ausstellungsstücke und Installationen. Als Gastgeschenk überreichten Dr. Kaiser einen neu erschienenen Band, in dem auch über das Merziger Psychiatriemuseum berichtet wurde und Alfons Vogtel einen roten Regenschirm mit dem SHG-Logo: „Damit Sie immer gut beschirmt sind“.

Bildtext:
Im Malatelier der Psychotherapie (von links): Monika Bachmann, Chefarzt Dr. Martin Kaiser, SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel, Pflegedienstleiter Ulrich Reutler und Dr. Volker Heitz vom Gesundheitsministerium.

Foto: SHG
14.1.2015

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